Grün-Weiße wollen, dass Blau-Weiß ein Wunder erlebt

Im Fußball-Erzgebirgspokal stehen am Sonntag ab 15 Uhr sieben Partien an. Ein Derby steigt dabei in Mildenau.

Annaberg-Buchholz.

Gerade einmal zwei Spieltage sind in den Fußball-Ligen des Erzgebirges gespielt, da wartet auch schon die erste Zwangspause auf einige Mannschaften. Nämlich auf die, die bereits in der ersten Runde im Rennen um den Erzgebirgspokal ausgeschieden sind. Für die, die es in die nächste geschafft haben, steht nun am Wochenende das Achtelfinale an. Fünf Mannschaften aus der Annaberger Region sind noch dabei, vier davon stehen sich in direkten Duellen gegenüber. Zwei davon wiederum müssen sich noch gedulden: Denn der SV Neudorf, der nach dem überraschenden 3:1 gegen den Erzgebirgsligisten Neustädtel weitergekommen ist, hat mit Crottendorf den nächsten höherklassigen Gegner erwischt. Da der am Wochenende aber im Sachsenpokal aktiv sein wird, wurde die Partie auf den 3. Oktober verlegt.

TSV Grün-Weiß Mildenau - FV Blau-Weiß Königswalde: Die Kreisliga-Kicker aus Mildenau hätten es in dieser Pokalsaison schlechter treffen können. Nachdem Alexander Kunz die Mildenauer in der ersten Runde zum knappen Sieg gegen den hohen Favoriten aus Drebach schoss, erwarten die Grün-Weißen mit dem FV Blau-Weiß Königswalde den nächsten Erzgebirgsligisten zu einem Altkreisderby. Der Saisonstart verlief für die Elf von Lothar Alter bisher eher schleppend, denn gerade einmal ein Punkt steht bis jetzt auf der Habenseite. Für die Gäste lief es sogar noch schlechter, denn nach ihrem Erstrundensieg im Pokal in Wolkenstein wartet die Mannschaft von Nico Barthold in der Liga noch immer auf die ersten Punkte und Tore.

Barthold geht trotzdem optimistisch in die Partie. "Vielleicht können wir uns endlich für den Aufwand belohnen, den wir betreiben", sagt der Königswalder Trainer. Er dürfte allerdings gewarnt sein, denn die Mildenauer gelten als Pokalspezialisten, nicht erst seit dem 1:0 gegen die Krokusblüten. Im Vorjahr warfen sie den VfB Annaberg (mit 3:1) und Bernsbach mit 4:1 aus dem Rennen, scheiterten erst im Viertelfinale an Krumhermersdorf: hauchdünn mit 5:6 im Elfmeterschießen.

VfB Annaberg II - FSV Burkhardtsdorf: Zu einem Duell zweier Erzgebirgsligisten kommt es in Annaberg, wo die Mannschaft von Wolfgang Ehrl auf den FSV Burkhardtsdorf trifft. Nach den bisherigen Ergebnissen ist es ein Vergleich der Enttäuschten, denn während die Gäste am vergangenen Sonntag immerhin den ersten Punkt holen konnten, warten die Annaberger noch immer auf das Erfolgserlebnis in der Liga. "Wir wissen, dass wir in dieser Spielklasse mithalten können", beteuert VfB-Trainer Ehrl. "Es fehlen oft nur Kleinigkeiten." Ob die gegen Burkhardtsdorf da sind, wird sich übermorgen zeigen. (mit mas)

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