Handball - Zwönitz zeigt zwei Gesichter

Zwönitz.

Eine klare 19:34-Niederlage (13:15) haben die Verbandsliga-Handballerinnen des Zwönitzer HSV zuhause gegen den AAC Leipzig kassiert. Dabei zeigten sie zwei Gesichter. Hellwach und stabil in der Defensive legten die Gastgeberinnen gegen ihren Pokalschreck los. Lohn war das 2:0. In der Folge entwickelte sich eine sehenswerte Partie mit guten Szenen auf beiden Seiten, ehe sich die Gäste nach und nach absetzten - 11:8 (20.). Doch der HSV verkürzte immer wieder, ehe eine Schlüsselszene kurz vor dem Pausenpfiff alles kippen sollte: Sarah Schmiedel war in der Verteidigung einen Schritt zu spät und wurde disqualifiziert. Das verkraftete der HSV nicht. In Hälfte zwei mehrten sich Fehler und missglückte Anspiele, die Zuordnung fehlte. So erhöhte der AAC mühelos. Während die Zwönitzerinnen von der Rolle waren, zogen die Amazonen bis auf 34:19 davon. "Wir haben 30 Minuten sehr guten Handball gespielt", so HSV-Trainer Steven Szpetecki, der die Strafe gegen Sarah Schmiedel als zu hart empfand. "Verbunden mit der ohnehin angespannten Personalsituation folgte gegen starke Gegnerinnen der Einbruch." (bral)

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