Hiesige Männer scheiden aus

Handball, Sachsenpokal: EHV II und HSV starten mit Niederlagen ins Jahr

Schneeberg/Chemnitz.

Die Handballer des EHV Aue II haben den Einzug ins Viertelfinale des Sachsenpokal-Wettstreits verpasst. Am Sonntag unterlag das Auer Juniorteam in der Schneeberger Silberstromhalle Sachsenliga-Konkurrent Germania Zwenkau 28:31 (15:16).

Die Erzgebirger starteten konzentriert, führten schnell 4:1. Das hatte aber nicht lange Bestand - 4:4. Nach dem 6:4 durch Aues treffsicheren Rechtsaußen Mathis Krauß bestimmten die Gäste zunehmend das Geschehen, setzten sich auf 16:12 ab. Aber der EHV kam zurück, sorgte mit einem 5:0-Lauf über die Pause hinweg kurz nach Wiederanpfiff für das 17:16. Statt den Abstand auszubauen, vergaben die Auer dann drei gut herausgespielte Chancen fahrlässig. Das nutzten die mit vielen Talenten aus der Jugendbundesligamannschaft des SC DHfK Leipzig besetzten Zwenkauer konsequent und drehten das Resultat erneut zu ihren Gunsten, diesmal auf 22:18. Diesem Rückstand lief die Hilbig-Sieben trotz einer Deckungsumstellung bis zum Schluss vergeblich hinterher.

Aue II: Bamler, Schmidtke, Espig; Schwenning, Unbehauer (1), S. Fischer (1), Jonathan Fischer (2), Krauß (8), Schäfer (12/5), Stief, Herpich (4), Justin Fischer. (kiw) Auch für den Zwönitzer HSV war in der zweiten Pokalrunde Schluss. Der Sachsenliga-Achte zog am Sonntag beim Zweiten der Verbandsliga West, der HSG Rottluff/Lok Chemnitz, mit 30:35 den Kürzeren. Und das nach einer 16:10-Pausenführung.

In der Tat hätte beim Seitenwechsel keiner mehr einen Cent auf die Gastgeber gesetzt. Hatten sich die HSV-Männer doch vor allem im Abschluss eiskalt gezeigt und Torhüter Dominik Treuter zudem reihenweise beste Chemnitzer Chancen zunichtegemacht. Plötzlich aber war der Zwönitzer Spielfaden wie abgeschnitten. "Teilweise bekamen wir den Ball über drei Meter nicht mehr zum Mitspieler", sagte HSV-Trainer Frank Riedel. Mitte der zweiten Hälfte wendeten die Einheimischen das Blatt mit einem Sieben-Tore-Lauf von 22:25 auf 29:25. Gegen Ende fielen die Treffer für die HSG dann wie reife Früchte, und die Zwönitzer fingen sich in Durchgang zwei 25 Tore ein. "Letztlich war es wohl vor allem eine Kopfsache", ärgerte sich Coach Riedel.

Zwönitz: Kerner, Treuter; Brecko (8), Becher, Anger (4), Fritsch (2), Hartenstein, Langer, Kotesovec (2), Treitschke, Löbner (10), Lieberei (4). () (jüw)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...