Hinrunde endet mit hoher Hürde

Die Thalheimer Regionalliga-Ringer müssen am Samstag beim Bundesliga-Absteiger Pausa/Plauen ran. Auf den Rivalen aus Lugau wartet eine lösbare Aufgabe.

Thalheim/Lugau.

Auf die Ringer des RV Thalheim wartet zum Abschluss der Hinrunde eine Reise zur WKG Pausa/Plauen. Beim Tabellenfünften gehen die Zwönitztaler als Favorit auf die Matte - sind aber dennoch gewarnt. "Pausa ist mit einer jungen Mannschaft in die Saison gegangen, die bislang überzeugt hat", sagt Trainer Steffen Richter. Zuletzt, im Vogtlandderby beim Staffelfavoriten Markneukirchen, holten die Gelb-Schwarzen immerhin zehn Punkte. "Richtig stark ist zum Beispiel Freistiler Mokhmad Dadaev im 75-Kilo-Limit, der in dieser Saison bislang noch keinen Kampf verloren hat", so Richter. Zu beachten seien zudem Eryk Maj (66 kg), David Peplowski (98 kg) und Werner Schellenberg (75 kg/klassisch).

Darüber hinaus treffen die Thalheimer mit Maximilian Kahnt auf einen Ex-Athleten, der in der vergangenen Saison noch für den RVT auf die Matte ging. "Er wollte mehr Einsatzzeiten. Aber die konnten wir ihm nicht garantieren, zumal wir mit Benjamin Opitz im Limit bis 80 Kilogramm einen starken Ringer haben", so Richter. Maximilian Kahnts Bruder Lucas zählt zur Stammbesetzung bei den Thalheimern - es wird also auch ein Wiedersehen der Geschwister am Kampfabend geben.

Wie genau die Aufstellung aussehen wird, will der Thalheimer Trainer nicht verraten. "Wir treten mit dem bestmöglichen Team an", so der 53-Jährige vielsagend. Sicher ist, dass der gegen Potsdam urlaubsbedingt fehlende Kapitän Tobias Löffler wieder mit von der Partie ist.

Die Lugauer Eichenkränze müssen parallel in Potsdam ran. Soll die Hinrunde nicht komplett punktlos zu Ende gehen, muss ein Sieg her. Gegen den Vorletzten, der ebenfalls nur einmal (in Berlin) als Sieger von der Matte ging, stehen die Chancen dabei nicht so schlecht.

Allerdings müssen die Erzgebirger auswärts wieder einmal auf ihren Punktegaranten Frederik Esser verzichten. Seine Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm lässt Trainer Jan Peprny ganz offen, was aber in diesem Fall nicht so dramatisch ist - gegen den Moldawier Radu Cataraga, der dort standardmäßig ringt, hätte ohnehin kein Lugauer den Hauch einer Chance. Davon abgesehen, rückt auf Lugauer Seite Anton Vieweg wieder ins Team, der vom Bären-Cup in Dänemark Bronze mitgebracht hat. Für ihn rückt Toni Peprny wieder eine Kategorie nach unten und muss deshalb in Potsdam wieder im ungeliebten freien Stil ran. In den beiden schwersten Klassen tauschen Jan Landgraf und Jan Richtsteig die Plätze - Letzterer geht diesmal im Superschwergewicht auf die Matte. Verzichten müssen die Lugauer zudem erneut auf den Polen Krzysztof Sadowik, der sich in Russland auf die U-23-Weltmeisterschaft in Budapest vorbereitet. Sein Landsmann Robert Dobrodziej ist dort nicht dabei und zur Zeit auch völlig außer Form. "Er hat null Selbstvertrauen, und wir hoffen sehr, dass bei ihm der Knoten bald wieder platzt", so Peprny über seinen 57-Kilo-Athleten.

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