Hoffnungsträger an Bord

Ringen, 2. Bundesliga: Gelenau in Pausa gefordert

Gelenau.

Im Gegensatz zur Auftaktniederlage gegen Berlin (6:19) stehen Gelenaus Trainer Björn Lehnert am zweiten Kampftag der Regionalliga Mitteldeutschland wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Neben Rico Richter kehrt mit Erik Löser, der sein Trainingslager mit der deutschen Nationalmannschaft hinter sich hat, auch ein großer Hoffnungsträger zurück in den Kader der RSK-Ringer. Trotzdem werden es diese am Samstag ab 19.30 Uhr schwerhaben, da sie bei der Wettkampfgemeinschaft Pausa/ Plauen gefordert sind.

"Das war ohnehin ein Spitzenteam, das sich jetzt auch noch mit fünf Gastringern aus Potsdam verstärkt hat", beschreibt Lehnert die schwierige Ausgangslage für seine Mannschaft. Alles andere als eine Niederlage im Vogtland käme überraschend. "Trotzdem wird jeder sein Bestes geben", verspricht der RSK-Coach. Obwohl er an jedem Kampfabend seine Schützlinge zusammenholt, um einen Kreis zu bilden und den Teamgeist zu beschwören, steht in dieser Saison vor allem der Erfolg des Einzelnen im Fokus.

Generell rücke in diesem außergewöhnlichen Jahr der sportliche Aspekt mitunter etwas in den Hintergrund. Neben einem "komischen Gefühl" verbunden mit der Frage, ob und mit welchem Aufgebot gekämpft werden kann, müssen Lehnert und seine Athleten wegen Corona auch stets mit unterschiedlichen Bedingungen in der Halle umgehen. So herrscht im kompletten Pausaer Komplex Maskenpflicht - abgesehen von der Matte natürlich. (anr)

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