Hohndorfer Ingenieur hat den Blick fürs Detail

Motorrad-Rennsport: Gut 20 Jahre im Dienst der Fahrer-Sicherheit

Hohndorf.

Am ersten Juliwochenende sind 201.162 Zuschauer zum Motorrad-Grand-Prix an den Sachsenring geströmt, um die weltbesten Motorrad-Piloten wie den Italiener Valentino Rossi auf ihren Rennmaschinen live zu erleben. Einer, der diese Leidenschaft teilt, ist Michael Hunger. Doch der Hohndorfer ist unmittelbar am Geschehen dran. Denn der Ingenieur ist einer von drei lizenzierten Sportwarten des Deutschen Motorsportbunds und zudem Mitglied in der technischen Kommission, die sich um die Motorräder kümmert. Er ist ein Pionier der ersten Stunde, seit 1998 der erste WM-Lauf auf der neuen Rennstrecke stattfand.

"Wir hatten zwei Motorräder, bei denen ein Rahmenwechsel erforderlich wurde. Daraus ergab sich eine Kontrolle im Nachgang, die unsere Mannschaft erledigen musste", so der Sportwart. An den drei Tagen sei es dank der eher geringen Zahl an Stürzen eher entspannt gelaufen. "Auch in der Moto3, wo die meisten Motorräder fuhren, hielt sich alles in Grenzen." Hinzu kamen am Donnerstag die elektrisch angetriebenen Motorräder der Moto-E-Klasse, die erstmals am Sachsenring zu Gast waren. Bei jenen Maschinen prüften die Sportwarte nur die Bremsen und die Ausrüstung der Fahrer. "Auch die Helme werden kontrolliert", sagte Hunger, der bereits am Donnerstag mit etlichen Prüf-Protokollen in den Boxen unterwegs war.

Nun freut sich der Hohndorfer auf sein Heimspiel. Denn am 11. Oktober ist er Teil jener Mannschaft, die die Enduro-Maschinen bei "Rund um Zschopau", eines strengen Prüfblicks unterzieht.

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