Holprigem Auftakt folgt Heimspiel

Motorsport: Rallyeteam Sachsen plant für Zwickau

St. Wendel/Grünhain.

Nach der Rallye ist vor der Rallye: Frei nach diesem Motto gilt es für Sepp Wiegand dieser Tage, zumindest den ersten Teil der Saarland-Pfalz-Rallye schnell abzuhaken - und mit dem starken Auftritt an Tag 2 im Rücken der nächsten Herausforderung entgegen zu fiebern. Läuft alles nach Plan, sitzt das Rallye-Ass aus Grünhain in rund acht Wochen erneut fürs Rallyeteam Sachsen hinter dem Steuer des Opel Adam R2.

Denn der Verein, der sich der Talenteförderung in der ostdeutschen Rallyeszene verschrieben hat, will im Starterfeld der Sachsen-Rallye rund um Zwickau - also beim Heimspiel schlechthin - unbedingt mit vertreten sein. "Derzeit arbeiten alle hart daran, dass wir Ende Mai mit von der Partie sind", sagte Wiegand kurz nach Ende der Saarland-Pfalz-Hatz, die zugleich erster Lauf im Kampf um die deutsche Meisterschaft war. Denkbar ungünstig ging es für den 28-Jährigen los. Schon in der ersten Prüfung am Freitag kam das unerwartete Aus für Wiegand und seinen erfahrenen Co-Piloten Christoph Gerlich aus Niederwiesa. Eine Antriebswelle des Autos hatte es abgedreht. Die Ernüchterung sowohl vor Ort als auch bei Familie und Fans daheim war riesig. Doch dank des Super-Rallye-Prinzips durften beide nach erfolgter Reparatur über Nacht am Sonnabend trotzdem auf die verbliebenen sieben Prüfungen - wenngleich mit 15 Minuten Strafzeit. Trotz allem gaben Wiegand und Gerlich alles. Das spiegelte sich in tollen Zeiten wider. "Wir haben das Beste daraus gemacht und sind ohne Fehler durchgefahren", so Wiegand im Ziel. Dabei gelang es sogar, mit Gesamtrang 26 sowie den Plätzen 4 und 3 in Gruppe und Klasse ein paar Punkte zu sammeln. "Jetzt müssen wir sehen, dass wir das nächste Mal mehr Glück haben."

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