Hormersdorferinnen halten Kontakt nach oben

Volleyball, Sachsenklasse: Germania gewinnt nach Rückstand noch mit 3:1 gegen Mauersberg

Hormersdorf.

Die Volleyballerinnen von Germania Hormersdorf haben in der Sachsenklasse einen wichtigen Auswärtserfolg errungen. Mit 3:1 siegte das Team von Trainer Thomas Kroschk bei der SG Mauersberg. Die Partie wurde in Großrückerswalde ausgetragen. In der Tabelle tauschten beide Mannschaften die Plätze. Hormersdorf ist mit nun neun Punkten Sechster, Mauersberg mit zwei Zählern weniger unmittelbar dahinter.

Dass die Gäste mit dem Tabellennachbarn insgesamt recht leichtes Spiel haben würden, zeichnete sich im ersten Durchgang allerdings noch nicht ab. Hin und her ging es da, ständig wechselten die Führungen mit dem besseren Ende für die Gastgeber (25:22) "Aber im Gegesnatz zum Spiel gegen Volkmarsdorf haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen", so Kroschk. Die Annahmen seien gut gewesen, ebenso die Aufschläge. "Es war klar, dass sich das irgendwann auszahlen musste."

Das tat es dann auch - und zwar ziemlich schnell. Im zweiten Durchgang legten die Hormersdorferinnen los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Die ersten fünf Punkte gingen allesamt an die Gäste, die den Vorsprung fortan sogar noch ausbauten (25:10). Damit waren die Gastgeberinnen, die ohne ihre Beste - Ex-Nationalspielerin Kerstin Tzscherlich - antreten mussten, dechiffriert. Angepeitscht von Spielführerin Tina Bieligk zeigten die Germania-Frauen, dass ein vergleichsweise hohes Durchschnittsalter von Mitte 30 keineswegs immer ein Nachteil sein muss. Kamen die Mauersbergerinnen im dritten Durchgang (25:20) noch einmal auf und gingen zwischenzeitlich sogar nochmals in Führung, so fielen die Punkte im letzten Satz (25:11) dann endgültig wie reife Früchte. "Insgesamt war das wirklich ein hochverdienter Sieg", so Kroschk, der keine seiner Spielerinnen aus der, wie er sagte, geschlossenen Mannschaftsleistung besonders hervorheben wollte.

Überhaupt schaut Kroschk schon in die Zukunft. Vier Zähler liegt sein Team hinter dem TSV Leipzig 76 II, der Fünfter ist. "Das ist ein Rückstand, den wir auf jeden Fall noch aufholen können", sagt der Trainer, der vor der Saison Rang 4 bis 5 als Ziel ausgegeben hatte. Ist jetzt erst einmal Ruhe bis Jahresende, so wartet gleich am 5. Januar ein Heimspiel-Doppelpack gegen Volkmarsdorf (3.) und Markkleeberg (4.) auf die Erzgebirgerinnen. "Gewinnen wir beide, sind wir gut mit dabei", so Kroschk. Zudem hat sein Team noch das weiterhin nicht terminierte Heimspiel gegen das punktlose Schlusslicht Lichtenstein III in der Hinterhand. (jüw)

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