HSV-Sieben geht mit Kantersieg in die Ferien

Handball, Sachsenliga: Doppelschicht kein Problem für Marienberg

Marienberg.

Nach dem hart erkämpften 19:15-Sieg im Viertelfinalspiel des Landskron-Sachsenpokals mussten die Handballerinnen des HSV Marienberg einen Tag später gleich wieder ran - diesmal in der Sachsenliga. Kein Problem für die Erzgebirgerinnen, wie sich schnell herausstellte: Ihnen gelang im Nachholspiel beim Tabellenletzten der Sachsenliga, HSV Mölkau, ein ungefährdeter 41:23-Kantersieg. Mit 22:8 Zählern konnte der 2. Platz im Klassement gefestigt werden. Zudem wurden die Marienbergerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht und holten sich den noch ausstehenden ersten Liga-Sieg des Jahres ab.

Anfangs kamen sie gegen Mölkau aufgrund des Haftmittelverbots in der Halle nur schwer in die Partie. Die Umgewöhnung brauchte einige Zeit, und die Mölkauerinnen präsentierten sich bis zu ihrem 6:7-Rückstand (17.) durchaus auf Augenhöhe. Danach zündeten die Bergstädterinnen den Turbo und festigten ihre Abwehr. Sie zogen mit 13:6 (22.) und 16:7 (27.) davon und gingen mit einer souveränen 20:9-Führung in die Kabinen. "Anfangs hatten wir wieder mit dem Ball zu kämpfen. Dann haben wir aber schnelle Tore erzielt, und zur Halbzeit war das Spiel eigentlich schon entschieden", sagte Spielertrainerin Marcela Splechtova. Ihr Team ließ nichts mehr anbrennen, baute die Führung weiter aus und kam zum erhofften Erfolg. Die HSV-Torschützenbesten des Tages waren Vivian Dresel (9) und Leah-Marie Hennig. Diese konnte zum ersten Mal in einem Sachsenliga-Punktspiel sieben Treffer erzielen.

Nach dem Abpfiff meinte Marcela Splechtova, dass die Begegnung trotzdem nicht leicht gewesen sei, weil es bei so einem großen Vorsprung schwer falle, die volle Konzentration in der Abwehr und im Angriff zu halten. "Das hat aber geklappt und wir hatten alle wieder einmal Spaß beim Spiel. Die Haie haben sich aber nie aufgegeben.", so die Spielertrainerin. Zudem habe ihre Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen getankt, da die Chancenverwertung viel besser als im Pokal gewesen sei. "Jetzt haben wir erst einmal eine Woche trainingsfrei, sodass wir erst einmal entspannen können", sagte Splechtova. Denn die Spiele, die auf die Marienbergerinnen zukommen, würden alle richtig schwer werden. ( kgf)

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