HSV vor richtungsweisendem Spiel

In der Partie gegen Dresden entscheidet sich für die Zwönitzer Sachsenliga-Handballer, wohin die Reise in dieser Saison geht. Die Verbandsliga-Frauen sind derweil in Chemnitz nur Außenseiter.

Zwönitz.

Die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV stehen am Wochenende vor einer richtungsweisenden Aufgabe. Das Team von Interimscoach Frank Riedel gastiert am Samstag ab 19.30 Uhr beim Tabellenneunten HSV Dresden. Das Team aus der Landeshauptstadt hat zwei Zähler weniger auf dem Konto als der Siebente aus dem Erzgebirge, könnte im Falle eines Sieges aber an diesem vorbeiziehen. Die Zwönitzer, die bislang drei Sieger gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte und drei Niederlagen gegen Spitzenteams zu Buche stehen haben, haben die Chance, selbst wieder zu klettern - im besten Fall winkt Platz 5. "Das sollte genug Motivation sein, die Partie mit allem Einsatz und aller Konsequenz in Angriff zu nehmen", sagt Vereinschef Ralf Beckmann. Im Vorjahr gelang den Erzgebirgern in Dresden ein knapper Sieg. "Den gilt es zu wiederholen, wenn wir uns nicht nach sieben Spielen im hinteren Drittel wiederfinden wollen", so Beckmann. Personell gibt es Licht am Horizont. Nico Langer ist nach auskurierter Verletzung erstmals wieder am Start. Auch Rechtsaußen Reyk Lieberei befindet sich seit einiger Zeit wieder im Aufbautraining und steht kurz vor seinem Comeback.

Die in der Verbandsliga spielenden Frauen des HSV müssen ebenfalls auf fremdem Parkett ran. Am Sonntag um 14 Uhr ist in der Chemnitzer Sachsenhalle Anpfiff der Partie zwischen den Erzgebirgerinnen und dem HV Chemnitz III. Auf dem Papier sind die Gastgeberinnen als Tabellensechster favorisiert - Zwönitz ist nur Zehnter. "Leistungsmäßig sind die beiden Teams allerdings eher auf Augenhöhe, der Ausgang der Partie eine offene Angelegenheit", so Beckmann. Welche Personal zur Verfügung steht, sei noch unklar. In der vergangenen Saison zogen die Zwönitzerinnen zweimal den Kürzeren. Das Gastspiel in Chemnitz ging mit 29:32 verloren, in der Rückrunde folgte dann eine 22:27-Heimniederlage. (bral)

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