HSV will Form bestätigen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV sind am Samstag zuhause gegen Cunewalde Favorit. Ganz anders sieht es bei den Frauen in der Verbandsliga aus.

Zwönitz.

Ein Heimspieltag mit den Partien der Frauen und Männer hintereinander: Was sonst der Normalfall ist, gab es in dieser Spielzeit bislang überhaupt noch nicht bei den Handballern des Zwönitzer HSV. "Es ist eine seitens der Spielplanung völlig konfuse Saison", sagt Vereinschef Ralf Beckmann, dessen Wunsch an diesem Samstag nun aber endlich einmal erfüllt wird.

Den Anfang machen ab 14 Uhr die Zwönitzer Frauen, die nach ihrem schwer erkämpften 29:28-Sieg in der Verbandsliga beim Leipziger HV Nord gleich scharf nachwaschen wollen. Die Aufgabe jedoch ist mit "schwer" noch äußerst wohlwollend umschrieben. Im Weg zum ersten Heimsieg liegt der dickste Brocken, der überhaupt im Weg liegen kann. Für die AAC Amazonen ist die Verbandsliga mindestens eine Spielklasse zu niedrig. Die Leipzigerinnen thronen mit sechs Siegen aus sechs Partien einsam an der Tabellenspitze, ihre positive Tordifferenz von 72 ist mehr als doppelt so hoch wie die der in dieser Hinsicht zweitbesten Mannschaft, dem Leipziger SV Süd-West (28). Die Zwönitzerinnen, auf Rang 8 positioniert, haben 23 Buden mehr kassiert als geworfen, rechnen sich aber dennoch etwas aus. "Wenn wir an die Tugenden von voriger Woche anknüpfen, als wir einen deutlichen Rückstand noch gedreht haben, und alles in die Waagschale werfen, dann ist vielleicht eine Überraschung möglich", sagt Beckmann. Beim jüngsten Aufeinandertreffen beider Teams im Herbst 2020 fehlte dafür viel - die Leipzigerinnen siegten damals im Erzgebirge souverän mit 32:23.

Im Anschluss daran haben die Sachsenliga-Männer ab 16 Uhr eine Mannschaft aus dem unteren Bereich der Tabelle zu Gast. Der HVO Cunewalde kam in der vergangenen Woche überraschenderweise bei den noch hinter den Oberlausitzern platzierten Leipziger Verkehrsbetrieben mit 23:39 unter die Räder, ist daher mit Sicherheit auf Wiedergutmachung aus. Ein Ansinnen, das die Zwönitzer durchkreuzen wollen. Der Tabellensechste ist Favorit. "Dennoch ist absoluter Siegeswille gefragt. Und es muss alles passen, wenn wir als Sieger von der Platte gehen wollen", sagt Beckmann. Die Gastgeber sind jedenfalls gut in Form: Aus den drei Partien nach dem Wiederauftakt gab es zwei Siege. Nur beim ZHC Grubenlampe setzte es eine Niederlage, die sich beim Ligaprimus mit 29:32 aber in Grenzen hielt. Die Erzgebirger zeigten auch dort eine gute Leistung, zumindest in der zweiten Halbzeit.

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.