In der Fremde nichts zu holen

Handball: Zwönitzer Teams kassieren klare Niederlagen

Zwönitz.

Auch die zweitweiteste Auswärtsfahrt der Saison hat für die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV nichts Zählbares eingebracht. Nachdem die Erzgebirger in der Vorwoche in Görlitz klar unterlagen, war auch beim starken LHV Hoyerswerda nichts zu holen. 21:30 endete die Partie. Bereits zur Halbzeit waren Spekulationen im Grunde nicht mehr nötig. 8:15 stand es da aus Sicht der Gäste. "Bei so einem Halbzeitstand ist es naturgemäß schwierig, noch zurückzukommen", so Trainer Bill Hofmann.

Schon die Anfangsphase weckte bei den mitgereisten HSV-Fans Erinnerungen an die Partie der Vorwoche. Die Lausitzer, Tabellenfünfter, waren vom starken Saisonstart der Erzgebirger gewarnt und verteidigten vom Anpfiff an leidenschaftlich und kompromisslos. So kamen die individuellen Stärken der Zwönitzer Aufbaureihe nicht zum Tragen, und im geordneten Angriffsspiel fehlten erneut zündende Ideen und Kombinationen, um die Gastgeberabwehr wirkungsvoll auszuspielen. Zwar hielt sich nach der Anfangsviertelstunde der Zwischenstand (6:4 für Görlitz) noch im Rahmen, doch danach begannen sich die Defizite auch im Ergebnis zu spiegeln. Im zweiten Durchgang kamen die Ostsachsen mit zwei schnellen Treffern erneut besser aus den Startlöchern. Danach mühte sich der HSV zwar und schaffte es nun, den Rückstand bei acht bis neun Treffern zu halten - mehr gelang jedoch nicht. In der Tabelle rutschte der HSV auf Platz 6 ab.

Die Zwönitzer Frauen machten es nicht besser und erlebten bei ihrem ersten Auswärtsauftritt in dieser Verbandsliga-Saison sogar ein Debakel. Mit 25:42 ging der Tabellenvorletzte beim Vierten Leipzig-Mockau, unter - und das, obwohl die Zwönitzerinnen durchaus ordentlich begannen und nach neun Minuten mit 7:6 in Führung lagen. Im Anschluss ging allerdings die Ordnung in der Defensive mehr und mehr verloren und die Messestädterinnen setzten sich Tor um Tor ab. Zur Pause stand es bereits 24:16. Im zweiten Abschnitt stellten die Gäste auf eine 6:0-Deckung um, mit der die Gastgeberinnen anfangs Probleme hatten. Nun scheiterten die Zwönitzerinnen aber ein ums andere Mal an der Leipziger Torfrau, die sich in bärenstarker Form präsentierte. "Offensiv haben wir mitunter, gerade im ersten Durchgang, gute und einfache Lösungen gefunden. Aber defensiv konnten wir das leider nicht bestätigten", sagte Trainer Steven Szpetecki.

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