Jahnsdorf muss sich mit Remis begnügen

Fußball, Kreisliga: Absteiger kassiert Gegentor kurz vor Schluss - Stollberg und Gornsdorf verlieren, Zwönitz siegt

Jahnsdorf.

Erzgebirgsliga-Absteiger TSV Jahnsdorf wartet in der Kreisliga weiterhin auf den ersten Sieg. Beim Lauterer SV Viktoria reichte es für das Team von Carsten Kinas allerdings immerhin für einen Punkt - den ersten in der noch jungen Saison. Die Stimmung des Trainers war dennoch etwas gedämpft. "Vor dem Spiel wäre ich mit dem Zähler zufrieden gewesen, hinterher aber nicht mehr", sagte er. Wenig verwunderlich: Der Ausgleich fiel erst in der 89. Minute, nachdem die Gastgeber zuvor mehrere Hochkaräter ausgelassen hatten. "Wir hatten große Personalsorgen. Deshalb hat bei uns im zweiten Durchgang spürbar die Kraft gefehlt", so Kinas. Davor überzeugte seine Rumpftruppe aber, die Führung durch einen schönen Lupfer von Sven Nobis nach elf Minuten war zur Halbzeit nicht unverdient.

Ganz mit leeren Händen kehrte hingegen die Reserve des FC Stollberg aus Lößnitz zurück. Beim 2:3 gegen die Zweite des FC hatten die Gäste allerdings viel Pech - und der Torwart nicht seinen besten Tag. "Die drei Gegentore waren allesamt Weitschüsse, die über ihm eingeschlagen sind", sagte Trainer Silvio Tonne, der am ersten Spieltag zuhause gegen Affalter noch triumphiert hatte. Beide Stollberger Treffer gegen Lößnitz erzielte Dennis Prasse - zuerst per direktem Freistoß (20.), dann per Kopf nach einer Ecke (71.).

Mit einem Sieg waren auch die Kicker des TSV Elektronik Gornsdorf gestartet, die gestern ebenfalls das Nachsehen hatten. Aufsteiger Erla-Crandorf, der vergangene Woche schon Zwönitz das Leben schwer gemacht hatte, zog den Gastgebern den Zahn. Ein Kontertor nach 63 Minuten reichte, dann wurde das Ergebnis geschickt verwaltet. "Das haben sie clever gemacht", sagte TSV-Coach Frank Dost anerkennend, der die Schuld für die Niederlage aber in den eigenen Reihen suchte. "Wir haben unsere Torchancen fahrlässig vergeben."

Ein Stück weiter südwestlich war die Laune deutlich besser. Mit einem 2:1 gegen Eibenstock gelang dem FSV Zwönitz der erste Saisonsieg, der nur nach dem Anschlusstreffer in der Nachspielzeit nochmals kurz ins Wanken kam. Zuvor hatten die Gastgeber ein formidable Leistung abgeliefert. Niclas Littmann mit einem fulminanten Schuss ins Kreuzeck nach 49 Minuten und Normen Orzechowski, der eine Kombination über die Außen abschloss (73.), stellten die Weichen auf Sieg. "Es hätte auch 5:0 ausgehen können", so Coach Alexander Thost. (jüw)

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