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Juniorteam schenkt Freiberg 46 Tore ein

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Handball, Sachsenliga: Aue II und Schneeberg siegen - Remis für HSV

Aue/Zwönitz/Schneeberg.

Zwei Siege und ein Remis: Für die Handballerinnen und Handballer der Region ist das Wochenende in der Sachsenliga erfolgreich verlaufen.

Nichts zu meckern - und das ist für ihn wahrlich ungewöhnlich - hatte diesmal Trainer Philipp Braun. Denn das Juniorteam des EHV Aue zog bei der zweiten Mannschaft der HSG Freiberg am Sonnabend alle Register und erzielte doppelt so viele Tore wie die Gastgeber: 46:23 (23:14) hieß das Wahnsinnsergebnis am Ende. "Es basiert auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die richtig Freude macht, und auf einer unheimlich großen Konsequenz und Stabilität", sagte Braun und bescheinigte seinem jungen Team eine tolle Entwicklung. Im Aufbau profitiere die Sieben von Nick Mehlhorn, den der Coach als sehr spielintelligent beschreibt. Aber auch neue Gesichter, die zuletzt A-Jugend-Bundesliga spielten, machen das Paket perfekt. "Hinzu kommen solide Keeper und Routinier Marcel Schäfer, der den jungen Leuten Sicherheit gibt." Die erste Auer Führung in Freiberg gelang Nico Planken in der 4. Minute - ab diesem Moment dampfte der EHV-Zug gnadenlos davon.

Aue: Schreiber, Bamler; Schäfer, Bombelka (7), Planken (9), Hinz (3), Petkov (8), Mehlhorn (8), Günther (1), Krauß (1), Lange (3), Musil (4), Espig (2), Hofmann

Da war mehr drin: Doch eine Vier-Tore-Führung zur Pause konnte der Zwönitzer HSV nicht in einen Sieg ummünzen. Nach dem 17:13 musste sich die Sieben um Vasile Sajenev mit einem Remis begnügen. 29:29 endete die Partie bei der SG Leipziger Verkehrsbetriebe, die auf Augenhöhe ihren Lauf nahm. So konnte sich zunächst kein Team absetzen. Nach viereinhalb Minuten stand es 4:4. Über das 7:7 (13.) blieb es bis zum 11:11 (21.) ein offener Schlagabtausch, ehe die Gäste per 4:0-Lauf bis auf 15:11 enteilten. Das Polster von vier Toren nahmen sie in die Kabine mit und behielten nach Wiederbeginn das Zepter in Händen. Allerdings lief die Schlussviertelstunde suboptimal. Tor um Tor tankte sich Leipzig heran, glich aus (23:23/49.) und zog vorbei (26:25/54.). In einem Herzschlagfinale führten die Gastgeber bis 17 Sekunden vor Schluss knapp, ehe Max Briest dem HSV zumindest noch das 29:29 sicherte.

Zwönitz: Kerner, Baumgarten; Walther, Anger (3), Daya, Fritsch (3), Langer (2), Becher (1), Kotesovec (1), Briest (8), Meischner, Kunz (2), Löbner (9/3), Lieberwirth

Wichtige Punkte gegen einen Tabellennachbarn holten die Handballerinnen des SV Schneeberg am Sonnabend zuhause. Sie zwangen die HSG Rückmarsdorf dank einer konzentrierten Vorstellung recht deutlich mit 31:20 (15:11) in die Knie. "Hochmotiviert haben sich beide Teams zunächst nichts geschenkt", sagte SVS-Coach Sascha Thieme. Bis zum 5:5 (12.) blieb das Duell ausgeglichen. "Danach haben wir die Partie aus einer soliden Abwehr heraus an uns gerissen." Über 9:6 (17.) und 14:8 (26.) ging es für den SVS mit einem beruhigenden 15:11 in die Pause. Doch die Gäste ergaben sich nicht kampflos und verkürzten auf 15:17 (37.). Doch die Bergstädterinnen strafften sich wieder und fällten mit dem 25:16 (47.) die Vorentscheidung. "Wir haben unsere Probleme in der Offensive minimiert. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Spiel", so Thieme. Noch zwei Auswärtsbegegnungen stehen bis zur Weihnachtspause bevor.

Schneeberg: Keßler, Putzker; Mandel (7), Schmidt (1), Meyer (1), Helbig (3), Martin, Dörfel (4), Leonhardt (3/3), Ach, Kister (4), Zipplies-Polster (1), Kolbe (6/3), Jähn (1)

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