Juniorteam steht vor hoher Hürde

Die Handball-Teams der Region sind am Wochenende in der Fremde gefordert. Chancen auf Punkte rechnen sich alle aus.

Aue.

Vor einer lösbaren, aber schwierigen Aufgabe steht am Samstag der EHV Aue II (5:11 Punkte) in der Mitteldeutschen Oberliga. Der Tabellenelfte reist ins mittelthüringische Apolda, wo er auf den gastgebenden HSV (9./7:9) trifft. Der Gastgeber ist besonders heimstark, ein Beleg dafür sind die sechs Punkte aus den Heimsiegen gegen Halle, Aschersleben und Plauen/Oberlosa. Nach der schweren Verletzung von Nico Schneider wird das Auer Juniorteam seine Deckungsvarianten noch offensiver gestalten müssen, um zu vielen Ballgewinnen und damit einfachen Toren zu kommen. Dies wird auch erforderlich sein, da die Rückraumakteure der Gastgeber über ein hohes Durchsetzungsvermögen verfügen.

In der A-Jugend-Bundesliga müssen die Junioren der SG Nickelhütte ebenfalls auf Reisen gehen. Sie treffen am Samstag, 15 Uhr, auf den TV Großwallstadt. Die Gastgeber verfügen über einen großgewachsenen Innenblock. "Unsere Aufgabe wird sein, mit schnellem Passspiel gute Wurfchancen herauszuarbeiten und diese noch konsequenter zu nutzen als beim Heimsieg vergangenes Wochenende gegen Hannover/Burgdorf", sagt Trainer Philipp Braun.

Nach dem überraschenden Heimsieg gegen den Tabellenführer sind die Sachsenliga-Handballerinnen des SV Schneeberg am Sonntag, 14 Uhr beim Vorletzten HSV Mölkau gefordert. "Es wird dennoch schwer", sagt SVS-Trainer Sascha Thieme. "Denn wir müssen ohne Haftmittel und auf glattem Boden spielen." Zudem falle Adriana Norr wegen einer Fußverletzung zwei Wochen aus. "Wir bereiten uns im Training auf die besonderen Bedingungen vor", so Thieme. Der Druck zu punkten, sei hoch. "Das ist schließlich ein direkter Vergleich im Kampf um den Klassenerhalt." Daher gelte es, sich auf die Stärken aus dem Duell gegen Chemnitz zu besinnen, um die Punkte zu holen.

Für die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV steht bislang eine ausgeglichene Bilanz zu Buche. 6:6 Punkte nach einem knappen Drittel der Saison bedeuten Rang 7 und damit einen Platz im gesicherten Mittelfeld. "Die kommende Aufgabe beim HSV Dresden ist daher ein wenig richtungsweisend", wie Vereinschef Ralf Beckmann sagt. Die Landeshauptstädter haben als Neunter zwei Pluspunkte weniger auf dem Konto, könnten allerdings mit einem Sieg am Samstag, 19.30Uhr, an den Erzgebirgern vorbeiziehen. Das HSV-Team um Kapitän Tommy Löbner kann seinerseits mit einem Erfolg wieder ein paar Positionen nach vorn rutschen, im besten Fall winkt der 5. Platz.

In die Bezirksstadt reisen am Sonntag die Zwönitzer Verbandsligafrauen. Um 14 Uhr ist in der Sachsenhalle Anpfiff bei der dritten Vertretung des HV Chemnitz. Beim Duell des Sechsten gegen den Zehnten ist die Favoritenrolle aufseiten der Gastgeberinnen zu finden. Allerdings zeigen die Ergebnisse, dass die beiden Teams leistungsmäßig auf Augenhöhe agieren, sodass eine enge Partie zu erwarten ist. (mit kiw/bral)

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