Kampf mit ungleichen Waffen

Die 2. Ringer-Bundesliga erlebt morgen ein Duell, für das "Augenhöhe" nicht der richtige Ausdruck ist: Erster gegen Letzter.

Gelenau.

Im Aufeinandertreffen der Ringer des RSV Rotation Greiz und des RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau scheinen schon vor dem Anpfiff die Punkte vergeben. Denn der Zweitliga-Tabellenführer ist seit zehn Wochen ungeschlagen und von einem Geschenk der Greizer ist auch nicht auszugehen. Obwohl: In der vorigen Saison stiegen sie erst durch Gelenaus Abschlusssieg gegen Aue in letzter Sekunde zum Meister auf.

"Dass wir deshalb jetzt die Punkte bekommen, glaube ich nicht. Zumal die Rotationer die Titelverteidigung anstreben", so RSK-Trainer Björn Lehnert. Er muss zudem auf einige Leistungsträger verzichten. "Und dann dürfte es noch so kommen, dass unsere besten Deutschen auf die moldawischen Spitzenringer in den Reihen der Gastgeber treffen. Ein Kampf mit ungleichen Waffen", glaubt der Gelenauer.

Wenn es ab 19.30 Uhr auf der Matte in der "Halle an der Eisbahn" ernst wird, sind die noch punktlosen Erzgebirger also eindeutige Außenseiter. Dagegen befinden sich die Gastgeber in einer bestechenden Form, haben zuletzt den Tabellendritten Lübtheen (23:7) und danach den Tabellenzweiten Markneukirchen (22:6) regelrecht aus der Halle gefegt. "Dennoch ist es für jeden einzelnen ein Vergleich, aus dem er lernen kann. Insofern erwarte ich, dass meine Männer bestmöglich kämpfen", so Lehnert.

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