Kantersieg für Verfolger

Fußball, Kreisliga: Dittmannsdorf bejubelt 9:2-Erfolg

Zschopau.

Angeführt wird die Fußball-Kreisliga Ost von der BSG Motor Zschopau, die auch im neunten Spiel gegen die SpVgg Neundorf/ Wiesenbad ungeschlagen blieb. Allerdings räumt Mannschaftsleiter Sven Sachteleben ein, dass der 2:1-Sieg hart erkämpft war. "Das war unser bislang schlechtestes Saisonspiel", so der BSG-Verantwortliche, dessen Team dank Ulf Mortensen dennoch jubeln durfte. Mit einem Kopfball-Doppelpack - darunter das späte Siegtor (87.) vier Minuten nach dem Ausgleich - bewies der Routinier seinen immer noch vorhandenen Torriecher.

Beim SV Tirol Dittmannsdorf präsentierten sich mehr Spieler in Trefferlaune. Mit 9:2 gegen den FSV Motor Marienberg II gelang dem Erzgebirgsliga-Absteiger der höchste Sieg des neunten Spieltags, wobei die Brüder René und Frank Hänel jeweils dreifach trafen. Zweimal konnte Jim Merkel den Ball im Netz versenken, und auch Mario Junkel trug sich in die Torschützenliste ein. "Dabei war es in den ersten 20 Minuten ein Duell auf Augenhöhe", berichtet Steffen Richter. Beim Gang in die Kabinen (2:0) sei der Kantersieg noch nicht abzusehen gewesen, doch nach der Pause wurde es eine einseitige Partie, die den SV Tirol (2.) zum ärgsten Verfolger der Zschopauer macht. "Auf die Tabelle will ich gar nicht schauen", tritt Richter auf die Euphoriebremse: "Für uns geht es darum, die jungen Spieler zu integrieren und das Team zu stabilisieren." Da die Konstanz zunehme, zählt der Coach seine Elf aber durchaus zum Favoritenkreis. (anr)

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