Kein Gewinner im umkämpften Erzgebirgsduell

Tischtennis, Sachsenliga: TTC Annaberg benötigt fast fünf Stunden für ein 8:8 gegen den TTV Schwarzenberg

Annaberg-Buchholz.

Die Tischtennis-Männer des TTC Annaberg haben sich zum Saisonauftakt der Sachsenliga die Punkte mit dem Gegner teilen müssen. Am Samstagabend hieß es nach einem packendem, fast fünfstündigem Erzgebirgsduell 8:8 gegen den TTV Schwarzenberg. "Mit dem Resultat sind wir letztendlich zufrieden. Es war unser Minimalziel und wir hätten uns auch nicht über eine Niederlage beschweren können", sagt TTC-Spieler Friedrich Sacher. Durch das Fehlen von Teamkapitän Oliver Nimtz war der Oberliga-Absteiger geschwächt. Für Sacher, der seit vier Jahren für die Kreisstädter schmettert, lief die Partie mustergültig. In den Anfangsdoppeln konnte er mit Petr Wasik den einzigen Punkt holen. Nachdem Spitzenmann Wasik gegen Oslzla erfolgreich aufspielte und Vesely im ersten Einzeldurchgang unterlag, gab es einen starken Auftritt im mittleren Paarkreuz. Wieder beteiligt war Friedrich Sacher. Der 35-Jährige gewann das Linkshänder-Duell gegen Jugendspieler Leon Schubert aus Tannenberg in fünf Sätzen. "Ich hatte einige Glücksbälle zum Schluss", so Sacher, der aber auch mit einer guten Abwehr und blitzschnellem Umschalten in den Angriffsmodus gegen den frischgebackenen Erzgebirgsmeister brillieren konnte. Auch der wieselflinke Ivo Wunderlich münzte gegen Marek Vojtek einen Rückstand in einen 3:2-Sieg um. Ersatzmann Tristan Kautzsch zeigte gegen Nachwuchsspieler Seltmann eine starke Leistung, kam aber über einen Satzgewinn nicht hinaus.

Ganz stark präsentierte sich dann Wasik, der den Senioren-Europameister Miroslav Cecava überraschend mit 3:0 bezwang. Die Hausherren waren am Drücker und Jan Vesely hätte nach seiner 2:0-Führung gegen Oslzla eine Vorentscheidung herbeiführen können. Doch am Ende triumphierte der Schwarzenberger knapp mit 3:2. Wichtige Zähler holten dann Ivo Wunderlich gegen Leon Schubert und wieder Friedrich Sacher, der gegen Vojtek Sieger im fünften Satz war. "Im vierten Satz habe ich schon mit 7:0 und 8:2 geführt und noch verloren. Doch das Ende war dann wieder meine Sache. Ich spiele einfach gerne solche Entscheidungen", sagt Sacher selbstsicher. Die 7:6-Führung konnte sein Team allerdings nicht ausbauen. Er und Wasik holten dann im Doppel die Kohlen für ein Unentschieden aus dem Feuer. (tle)

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