Kein Unglück: 13 Teams dürfen zum Finale auf die Insel Rügen

Gemeinsam für Fairplay in Sport und Alltag - das ist das Motto der Soccer-Tour. Nach dem Landesturnier in Annaberg sind Bonbons verteilt worden.

Annaberg-Buchholz.

Eine ganze Menge Mädchen und Jungen dürfen sich auf eine Tour zur Insel Rügen freuen. Denn an der Ostsee wird im Sommer das Finalturnier der Fairplay-Soccer-Tour ausgespielt. Am Sonntag ist dafür in der Silberlandhalle in Annaberg-Buchholz eines der beiden Landesfinals ausgetragen worden. Es ging darum, Sachsens beste Teams im Straßenfußball - in vier verschiedenen Altersklassen jeweils für Mädchen und Jungen - zu ermitteln.

Am Qualifikationsturnier in Annaberg nahmen jene 124 Mannschaften teil, die sich in den Vorrunden in Chemnitz, Marienberg und Oelsnitz qualifiziert hatten. 43 davon haben zur Siegerehrung Medaillen erhalten - und gleichzeitig als Bonbons die Tickets für das Bundesfinale, das vom 24. bis 28. Juli in Prora auf Rügen ausgetragen wird. "Bereits vor zwei Wochen hatten sich 50 sächsische Teams in einer ersten Qualifikationsrunde in Freiberg für das Bundesfinale empfohlen. Damit stehen bisher 93 Teilnehmer aus Sachsen fest", macht Anja Klein namens der Veranstalter deutlich.

13 davon kommen aus dem Erzgebirgskreis. Und am 24. Mai gibt es in Leipzig noch einmal die Möglichkeit, sich ein Ticket für das Endturnier zu ergattern. Lustig und interessant ist diese Variante des Straßenfußballs in jedem Fall. Die Spiele werden auf Kleinfeldern, den "Soccer Courts", ausgetragen. Es spielen immer drei gegen drei, ein Spiel dauert fünf Minuten, Torhüter gibt es nicht.

Das Besondere der Tour liegt außerdem darin, dass neben dem sportlichen Ergebnis der Fairplay-Gedanke zählt. Jedes Team hat zu Beginn einer Begegnung sechs Punkte auf seiner Seite. "Je nach Verhalten können welche abgezogen werden, beispielsweise wegen begangener Fouls", erläutert Klein. Nach dem Spiel wird das Fairplay-Verhalten gemeinsam ausgewertet. "Deshalb können sich nicht nur die sportlich besten, sondern auch die fairsten Teams für das Finale qualifizieren", fügt die Soccer-Tour-Sprecherin an. Aus dem Erzgebirgskreis sind während des Turniers in der Silberlandhalle sechs Mannschaften in den Genuss gekommen, über die Fairplay-Regel am Bundesfinale teilnehmen zu dürfen.

Organisiert wird das Ganze von der Deutschen Soccer-Liga gemeinsam mit den Partnern Mastercard und Sparkassenverbund. "Der Fußball steht für Werte wie Teamgeist, Fairness und Leistungsbereitschaft - bei Profis wie bei Amateuren. Dies wollen wir Jugendlichen vermitteln", sagt René Tretschok, 1997 Gewinner der Champions League mit Borussia Dortmund und Vizepräsident der Deutschen Soccer-Liga. Im vergangenen Jahr kickten rund 22.000 fußballbegeisterte Jungen und Mädchen in den Vorrundenturnieren - der bisherige Rekord, der in diesem Jahr jedoch nochmals übertroffen werden soll.

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