Klare Struktur vor WM-Start

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Einen anstrengenden Tagesablauf gibt es derzeit für Dominique Thury. Kein Wunder, hat doch der Motocrosser in Amerika viel vor.

Schneeberg.

Der zwischenzeitlich in die USA übergesiedelte Motocrosser Dominique Thury strebt hohe Ziele an. Der Schneeberger möchte in der Ama-Supercross-Weltmeisterschaft eine gute Figur abgeben, bereitet sich deshalb intensiv auf seinen ersten Start in der 250er-Klasse vor. Ein umfangreiches Programm hält ihn dabei in Atem.

Der Erzgebirger hat direkt in der Niederlassung seines Teams namens Club-MX in Chesterfield, South Carolina, eine kleines Zuhause mit Wohnbereich, Küche und Schlafzimmer bezogen. Die teilt er sich mit seinem Hund. An normalen Arbeitstagen steht der 28-Jährige um 7.15 Uhr auf und bereitet sich sein Frühstück zu - meist besteht es aus drei Eiern mit Huhn, Avocados und Roten Beten. "Da ich Süßes morgens weniger mag, bevorzuge ich Herzhaftes. Es hilft mir, bis zum Mittagessen durchzuhalten", funkt Thury in die Heimat. "Wegen der momentanen Kälte fahren wir oft erst gegen Mittag Motocross, danach gibt es Essen." Die Zeit zwischen Frühstück und Training überbrücke er mit einer Meditationsphase, daran schließen sich für etwa 45 Minuten Kraft- und Fitnessübungen an.

Die Trainingsfahrten auf der teameigenen Strecke beginnen je nach Temperatur zwischen 10 und 12 Uhr. "Dazu gehören Sprint-Rennen mit den Mannschaftskollegen", sagt der in Bad Schlema geborene Sportler. Nach dem Essen in der Werkskantine geht es mit Lauf- und Werkstattzeiten weiter, bevor der Schrauberei an der 250-er Cross-Yamaha ein weiteres Fitnesstraining folgt. Ab etwa 18 Uhr läutet Thury in seiner Wohnung die Abendgestaltung ein. Das Essen bereite er sich wie das Frühstück selbst. "Danach falle ich aber nicht ins Bett, sondern analysiere Videos der Trainingsläufe und schaue mir die zu fahrenden Supercrossstrecken an", beschreibt er den Verlauf seiner Abende. Sein erster WM-Einsatz soll in reichlich einer Woche erfolgen - am 20. Februar in Orlando, Florida. (mit mas)

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