Kreischef: Notfalls ohne Zuschauer

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Der Trainings- und Spielbetrieb muss wieder aufgenommen werden, damit nach Ostern die Hinrunde zu Ende gespielt werden kann. Diese Forderung erhebt der Vorsitzende des Kreisverbandes Fußball Erzgebirge, Jörg Prager. "Ansonsten ist dieses Spieljahr sportlich nicht mehr eben einigermaßen zum Abschluss zu bringen, sondern muss als ,Null-Saison' gewertet werden", fügt der Kreisverbandschef hinzu. Er fände dies zwar sehr bedauerlich, stellt aber trotzdem etwas anderes vornan: "Gesundheit steht an oberster Stelle. Die Sportler dürfen wir nicht einem unnötigen Risiko aussetzen." Für den 15. März hat der Vorstand des Sächsischen Fußball-Verbandes eine Videokonferenz anberaumt, unter anderem zur aktuellen Lage im Amateurfußball. Prager würde dann sogar einer Variante zustimmen, die ohne Zuschauer abläuft. "Das wäre zwar ausgesprochen bitter, aber dann dürfte zumindest gespielt werden", argumentiert er. Generell - "vor allem im Hinblick auf die Kinder, die immer träger werden und gesundheitlich gefährdet sind" - fordert er endlich eine klare Perspektive seitens der Politik für den Sport. "Die vermisse ich. Wenn wir auf einem Inzidenzwert von unter 35 warten, wird das in den nächsten drei Monaten jedenfalls nichts mehr", so Jörg Prager. (mas)

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