Kreisstädter legen dritten Zu-Null-Pack obendrauf

Fußball, Testspiele der Erzgebirgsligisten: VfB Annaberg in Frühform - Auch Gelenau und Crottendorf zufrieden

Annaberg-Buchholz.

Die Erzgebirgsligisten des Altkreises Annaberg versuchen, sich so langsam für die Pflichtspiele einzuschießen. Dem VfB Annaberg, der sich frühzeitig als Favorit zu erkennen gibt, gelingt dies bestens. Drei hohe Zu-Null-Siege stehen auf dem Konto der Kreisstädter. Dagegen müssen die Gelenauer und Crottendorfer noch nachlegen.

VfB Annaberg - Tirol Dittmannsdorf/W. 7:0 (2:0). Die sechs Treffer, die der VfB am Samstag zelebrierte, hätten mehr als 25 Zuschauer verdient. Obwohl beide Mannschaften den Abstieg verkraften mussten, bleibt der Klassenunterschied sichtbar. Der Erzgebirgsligist schuf sich durch Thiel (11.) und Freund (22.) ein Polster bis zur Pause, legte durch Schulze (55.), Breitfeld (58.), wieder Freund (85.), nochmal Breitfeld (89.) und Groschopp (90.) nach. Und: Nach den vorhergehenden 5:0-Testspielsiegen blieb der eigene Kasten erneut sauber. "Alles in allem ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg gegen die Kreisliga-Elf", urteilte VfB-Chef Willy Beckert. Bislang schnürt der VfB ein Gesamtpaket, das sich sehen lassen kann.

BSV Gelenau - Hainichener FV 1:1 (1:1). Gegen den Vertreter der Mittelsachsenliga hat der BSV ein achtbares Remis erzielt. "Es war aber mehr drin", so Kay Zaffrahn. Die Führung durch Patrick Kolditz (25.) hielt wegen eines einfachen Fehlers nur 13 Minuten, sodass der Trainer seine Elf um den Lohn gebracht sah. "Gegen den Ball war das okay. Auch haben wir viele Chancen erarbeitet, allerdings eben die meisten liegen lassen", sagte er. Ein Lob zollte der Coach an Vincent Roscher. Der bisherige Torhüter der Zweiten habe keinen Fehler gemacht.

SV Crottendorf - FV Königswalde 4:1 (1:1). Zweimal Smidt (45., 71.), Ehmig (68.) und Baumann (90.) haben die Führung des FV Königswalde durch Kaufmann (43.) in einen Testspielsieg gewandelt. Zumindest in der zweiten Hälfte zeigten die Gastgeber, warum sie und nicht die Gäste in der Erzgebirgsliga geblieben sind. "Bei uns ließ die Kraft nach, aber für das zur Verfügung stehende Personal war das okay", so FV-Trainer Nico Barthold. Seine Elf, aber vor allem die der Crottendorfer hätte noch viel mehr Tore erzielen können. (mas)

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