Lange Pause sorgt nur zu Beginn für Probleme

Volleyball, Regionalliga Ost: Zschopauer Damen feiern Auswärtserfolg in thüringischer Landeshauptstadt

Zschopau.

Die Reise hat sich gelohnt: Bei der zweiten Mannschaft des SWE Volley Teams in Erfurt haben die Regionalliga-Damen des VC Zschopau mit 3:1 (25:19, 20:25, 25:23, 25:23) gewonnen und damit den zweiten Tabellenplatz verteidigt.

Dass das Duell gegen die Thüringerinnen entgegen der tabellarischen Ausgangslage alles andere als einfach werden würde, war Trainer Stefan Thormeyer bewusst. "Das ist eine sehr enge Liga, die Tabelle hat da nur wenig Aussagekraft", so Thormeyer. "Jeder Sieg ist hart erkämpft. Standesgemäß gibt es bei uns nicht." Zumal die Zschopauer Damen das erste Mal seit sechs Wochen wieder in einem Ligaspiel gefordert waren. Auch sind die Erfurterinnen durchaus heimstark, haben unter anderem gegen den Tabellenfünften Markkleeberg gewonnen und gegen den Dritten Lichtenstein lange Widerstand geleistet.

Dementsprechend eng begann die Partie. "In den ersten beiden Sätzen haben wir uns schwer getan", schildert Thormeyer. Die lange Pause habe man seinen Spielerinnen angemerkt, so der Coach weiter. Einem 25:19 im ersten Satz folgte ein 20:25 und damit auch der Satzausgleich - für die Erzgebirgerinnen ein Weckruf zur richtigen Zeit. "Ab dem dritten Satz haben wir die Diagonal-Angreiferinnen gewechselt und konnten so mehr Durchschlagskraft in der Offensive erreichen", erklärt Thormeyer. Der Wechsel sollte sich lohnen, denn auch wenn die Sätze drei und vier jeweils mit 25:23 vermeintlich knapp endeten, schätzte der Zschopauer Trainer diese als "souverän" ein.

Äußerst zufrieden zeigte er sich mit der eigenen Blockabwehr, die einige Punkte auf das Konto der Erzgebirgerinnen spülte und so gewichtigen Anteil am verdienten Sieg des VC nach exakt 98 Minuten hatte. "Ein guter Einstand in das neue Jahr. Es war wichtig, dass wir nach der langen Pause endlich wieder auf Wettkampfniveau antreten können", erklärt Thormeyer.

Auf die Zschopauer Damen warten in den nächsten Wochen vier Heimspiele, allesamt gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Und auch wenn an der Spitze mit der SG Erfurt, die alle 13 Partien gewann, ein schier übermächtiger Gegner thront, zumindest den zweiten Platz wollen sich die Erzgebirgerinnen sichern. "Das Saisonziel war Platz 3. Wenn wir uns in der Heimspielserie schadlos halten, dann ist auch der Silberrang im Bereich des Möglichen", erklärt Stefan Thormeyer. (frgu)

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