Letztes Hemd für Derby-Sieg

In der Sachsenliga der Männer hat der EHV II zuhause den HSV 25:22 bezwungen. Schneebergs Frauen feierten ebenfalls einen klaren Erfolg. Nur eine Klasse tiefer setzte es eine Niederlage.

Schneeberg/Aue/Zwönitz.

Ein klarer Auswärtserfolg beschert den Handballerinnen des SV Schneeberg in der Sachsenliga ein ausgeglichenes Punktekonto. Die Erzgebirgerinnen zwangen den Radeberger SV als Schlusslicht der Tabelle mit 45:26 (25:17) in die Knie.

"Auch wenn die Rollen klar verteilt waren, nahmen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter", sagte SVS-Coach Sascha Thieme. Dabei erhielt Romy Kolbe von den Gästen eine "Sonderbewachung" von Beginn an. Als gute Idee erwies sich das nicht. So bekam Schneebergs Offensive umso mehr Platz, den sie weidlich nutzte. Rasch stand es 7:4 (8.) aus Gäste-Sicht. Die Abwehr indes wackelte, so Thieme. "Aber wir setzten uns ab." Mit 25:17 ging es in die Pause. In Hälfte zwei lief es für den SVS ähnlich rund. 33:19 hieß es in der 42. Minute. Radeberg ging die Kraft aus, während Schneeberg den Vorsprung ausbaute. Thieme: "Mit der Offensive bin ich zufrieden. Verbesserungspotenzial besteht aber in der Abwehr."

Das Sachsenliga-Derby der Männer entschied der EHV Aue II gegen den Zwönitzer HSV für sich. Die Hausherren gewannen ihr letztes Heimspiel der Saison 35:22 (16:12) und führen mit 33:5 Punkten die Tabelle an. Es folgen Glauchau (31:7) und Görlitz (31:7). Die Zwönitzer indes belegen Platz 8 (13:25) und sind somit weiterhin in Sachsens höchster Klasse vertreten. Im Derby am Sonntag folgte dem 2:2 ein 3:0-Lauf des Juniorteams. Danach verlief die Begegnung ausgeglichen. Die Gäste zeigten ihre Stärken mit harten Rückraumwürfen, zumeist erfolgreich durch Tommy Löbner. Aue wartete teils mit perfektem Umkehrspiel auf und schloss erfolgreich ab. Dem 10:7 per Siebenmeter durch Felix Roth folgten zwei weitere EHV-Treffer zum 12:7. Eine doppelte Auer Unterzahl kurz vor Ende der ersten Halbzeit nutzte der HSV, um auf vier Tore zu verkürzen - 16:12. In Überzahl trafen die Gäste nach der Pause erneut - 16:13. Sepp Herpich, mit neun Treffern erfolgreichster Auer Werfer, erzielte von Linksaußen das 19:14 und 24:17. Die Auszeit der Zwönitzer konnte den Lauf der Parkettbesitzer nicht stoppen. Sie änderten immer wieder ihr Deckungssystem und gewannen Bälle, die mit viel Tempo im Vorwärtsgang im HSV-Kasten landeten. Beim 31:21 durch Jonathan Fischer war der Vorsprung erstmals zweistellig. Bis zum Ende der Partie hielt die EHV-Sieben das Tempo hoch, erzielte in Überzahl kurz vor Schluss durch Franz Schauer das finale 35:22.

Beim Fünften, dem TuS Leipzig-Mockau, gab es für die Zwönitzer Verbandsliga-Handballerinnen nichts zu holen. Sie gingen 23:34 (10:21) unter und sind nun Drittletzte der Tabelle. In Leipzig blieben die Gäste von Beginn an chancenlos. Nach einem rabenschwarzen Start - Leipzig zog binnen 14 Minuten auf 14:0 davon - war der Riemen runter.

 

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