Licht und Schatten bei HSV

Mit einer Niederlage und einem Sieg fällt die Bilanz der Zwönitzer Handballer gemischt aus. Während die Frauen siegten, haben die Männer verloren.

Zwönitz.

Ihren Coup vom Vorjahr, als sie an der Elbe siegten, haben die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV nicht wiederholen können. Beim HSV Dresden unterlagen sie am Wochenende deutlich mit 26:33 (11:12).

Mannschaftsleiter Ralf Beckmann wollte das Ergebnis aber nicht zu hoch bewerten: "Sicherlich fiel das Ergebnis nach dem lange Zeit engen Spiel zu deutlich aus." Zum Ende hin habe sich die Mannschaft einfach ihrem Schicksal ergeben, so Beckmann. Unterm Strich waren letztlich 21 Gegentreffer allein in den zweiten 30 Minuten zu viel, um etwas reißen zu können. "Wir haben das, was wir gegen Dresden spielen wollten, nicht auf die Platte gebracht und hinten nicht kompakt genug verteidigt", war die kurze Analyse eines enttäuschten Trainers Frank Riedel.

Im gesamten ersten Spielabschnitt ging es knapp zu. Die Gastgeber verteidigten mit viel Aufwand und erreichten damit, dass die Offensive der Erzgebirger nicht wie erhofft zum Zuge kam, bei denen zudem oftmals die Geschlossenheit in der Abwehr fehlte. Die Zwönitzer blieben allerdings stets dran und konnten auch einmal mit 10:9 (26.) in Führung gehen. Da man es jedoch versäumte nachzulegen, ging es doch noch mit einem knappen 11:12-Rückstand zum Pausentee. Im zweiten Spielabschnitt setzten sich die Dresdner vorerst auf 18:14 (38.) ab, die Gäste glichen jedoch wieder aus. Kleine Unachtsamkeiten brachten die Erzgebirger jedoch langsam, aber sicher auf die Verliererstraße. Spätestens nach dem 28:23 (55.) waren die Messen endgültig gelesen.

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