Locker in den Endspurt

Auf beide Teams des Volleyball-Clubs Zschopau warten am Samstag starke Gegner. Dennoch wirken die Trainer im Vorfeld erstaunlich entspannt.

Zschopau/Wolkenstein.

Interessante Duelle auf allen Ebenen bietet das anstehende Volleyball-Wochenende. So steht im Spielkreis Erzgebirge die Rückrunde vor der Tür. In den höheren Ligen sind die Teams schon deutlich weiter. So geht es für die Teams aus Zschopau und Mauersberg schon in den Endspurt der Saison 2018/19.

Für Zschopaus Herren steht in der Dritten Liga Ost bereits das vorletzte Saisonspiel auf dem Programm. Obwohl die Reise am Samstag zum Tabellenzweiten VC Dresden führt, hofft Andreas Richter, aus der 20 Uhr beginnenden Partie etwas mitzunehmen. "Wir sind jetzt aller Abstiegssorgen ledig und können befreit aufspielen", erklärt der Trainer. Wie es geht, zeigten die Erzgebirger im Hinspiel, als sie das Team von der Elbe mit 3:2 in die Knie zwangen. Es war eine von nur fünf Dresdner Niederlagen in 19 Saisonspielen. Ob ein solches Kunststück nochmals gelingt, bleibt abzuwarten. Schließlich will Richter den Perspektivspielern im Team während der letzten Spiele vermehrt Einsatzzeit gewähren, um so wichtige Spielpraxis zu ermöglichen.

Auswärts sind ebenfalls die Zschopauer Damen gefordert - und auch sie haben am Samstag ein Spitzenspiel zu bestreiten. Schließlich treten sie 18 Uhr als Tabellenzweiter der Regionalliga Ost beim SSV Fortschritt Lichtenstein an, der direkt hinter den VC-Damen folgt, aber bei einem Spiel weniger bereits sechs Zähler Rückstand hat. "Wir wollen Platz 2 behaupten", kündigt Trainer Stefan Thormeyer an, dem nicht nur wegen des Vorsprungs kein Druck anzumerken ist: "Die Mädels sind zur Zeit richtig gut drauf."

Anders verhält es sich mit der Gefühlslage der Mixed-Volleyballer der SG 47 Wolkenstein. Sie gehen mit etwas Wut im Bauch in die zweite Saisonhälfte der 1. Erzgebirgsklasse, die diesen Freitag, 19 Uhr in eigener Halle beginnt. "Nach dem ärgerlichen Aus im Pokal wollen wir wieder Punkte holen", sagt Spielertrainer Lars Neubert vor den beiden Heimspielen gegen die SG Zwönitz United (8.) und die Blue Angels Niederwürschnitz (5.). Da Wolkenstein Spitzenreiter ist und beide Hinspiele gewann, sind die Rollen klar verteilt.

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