Lößnitzer hadern mit torlosem Unentschieden

Die Landesliga-Fußballer des FCL sind über ein 0:0 gegen Markkleeberg nicht hinaus gekommen. Eine Klasse tiefer spielte auch Schneeberg remis.

Lößnitz/Schneeberg.

Es fehlt der letzte Kick. Und das wurmt René Klingbeil mächtig. Der Trainer von Fußball-Landesligist FC Lößnitz hatte sich vom Heimspiel gegen die Kickers Markkleeberg wahrlich mehr als ein 0:0 erhofft. "Für uns war deutlich mehr drin", sagte er.

Doch irgendwie falle es seiner Offensivabteilung derzeit schwer, den Ball ins Tor zu befördern. "Bis vor den Kasten läuft es im Spielaufbau wunderbar. Das war auch gegen Markkleeberg zu sehen", so Klingbeil. Dann allerdings fehle die Konsequenz im Abschluss. "Wir haben es nicht richtig erzwungen, ein Tor zu machen und in Führung zu gehen." Dabei sei seine Mannschaft spielbestimmend gewesen. "Wir waren wesentlich besser." Umso bitterer ist die Tatsache, dass am Ende nur ein Punkt zu Buche stand. "Dabei hatten wir noch Riesenglück in der zweiten Halbzeit", so der FCL-Trainer. Während die Partie zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur noch aufs Tor der Gäste zulief, ergatterten sich die Markkleeberger, die nach dem Unentschieden Siebente bleiben, plötzlich den Ball und setzten zum Konter an. "Es wäre fatal gewesen, wenn wir ausgerechnet da in Rückstand geraten, obwohl wir die ganze Zeit aufs gegnerische Tor gedrückt haben", so Klingbeil. Noch sei mit Blick auf die Tabelle aber nichts verloren. So liegen die Teams auf den Plätzen 3 bis 7 ganz eng beieinander. "Da ist noch viel möglich, auch für uns." Die Oster-Pause soll als Verschnaufpause dienen. "Es ist wichtig, mal abzuschalten." Danach geht es für Lößnitz gegen Tabellennachbar Großenhain, der mit einem Zähler Vorsprung Vierter ist. "Ein ganz wichtiges Spiel. Da können wir mit einem Sieg vorbeiziehen. Und das sollte unser Ziel sein."

Ebenfalls unentschieden trennten sich die Landesklasse-Fußballer des FC Concordia Schneeberg beim 1:1 (1:1) vom Reichenbacher FC. Verschenkte Zähler, so FCS-Trainer Armin Oechsner. So schossen die Vogtländer kein Tor. Vielmehr war es Nils Leuschner, der die Gäste nach fünf Minuten durch ein Eigentor in Führung brachte. Davor hatten Concordias Marcel Schumann und Tim Martin Riesenmöglichkeiten liegen gelassen. Franz Michael Queck glich aus (10.). "Ein Spiel auf Augenhöhe", so Oechsner. In Hälfte zwei wollte Schneeberg mehr, aber Pechvogel Leuschner kassierte nach einem Foul auch noch die Rote Karte (70.). In Unterzahl ging es dann vor allem darum, das Remis zu retten. (mit wend)

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