Lößnitzer lassen selbst Hochkaräter liegen

Zum dritten Mal in Folge hat Fußball-Landesligist FCL am Sonnabend remis gespielt. Nach zuletzt zwei torlosen Partien klappte es daheim gegen Radebeul aber zumindest wieder mit dem Toreschießen.

Lößnitz.

Ein Unentschieden folgt dem nächsten. Fußball-Landesligist FC Lößnitz wartet im Wonnemonat Mai nach wie vor auf einen Dreier. Nach zuletzt zwei torlosen Partien trennten sich die Kicker um Trainer René Klingbeil am Sonnabend vor heimischer Kulisse mit einem 2:2 (1:1) vom Radebeuler BC.

Dabei konnten sich die Gastgeber für eine couragierte spielerische Leistung nicht vollends belohnen, obwohl sie als Favoriten in die Begegnung gegangen waren. Schließlich stehen die Lößnitzer auf dem 5.Tabellenplatz und hatten als Saisonziel sogar ausgegeben, unter den drei Besten der Tabelle landen zu wollen. Gegner Radebeul hingegen kämpft nach wie vor um den Klassenerhalt und ist als Tabellenelfter längst noch nicht aus der Gefahrenzone heraus.

Ihre Überlegenheit wollten die Platzbesitzer gleich zu Beginn des Spiels deutlich machen. Karsten Wernecke brachte sein Team in der 3. Minute in Führung. "Die zweite Möglichkeit folgte nur wenige Minuten später: Cedric Graf steht allein vorm Tor und scheitert dann am Keeper", so Klingbeil. In der 38. Minute gelang den Gästen der Ausgleich. Zdenek Kopas verwandelte einen Strafstoß sicher. So ging es mit 1:1 in die Kabine.

Bei Wiederbeginn nahm Klingbeil den ersten Wechsel vor - für Sebastian Frenzel kam Ronny Liebold ins Spiel. In der 54. Minute konnten die Gastgeber die erneute Führung bejubeln. Diesmal hieß der Torschütze Martin Sprunk. Über weite Strecken sah es nach einem Heimsieg aus. Doch ein spätes Tor der Radebeuler vermieste den Lößnitzern den ersten Sieg im Mai. Der erst elf Minuten zuvor eingewechselte Erik Siegert erzielte ein Jokertor. "Ein Kullerball", so Klingbeil. Das Stimmungsbarometer der Erzgebirger sank in den Keller. Auch weil mehrere Torchancen ungenutzt blieben. "Wir hatten überdurchschnittlich viele Möglichkeiten in der zweiten Hälfte. Ich zählte allein sieben Hochkaräter. So etwas habe ich selten erlebt, dass da kein Tor gelingt", sagte der Coach. Es sei viel mehr drin gewesen - umso kritischer falle die Auswertung der Partie aus. "Wir machen es unnötig spannend und uns das Leben schwer." Mit dem Punktgewinn hat der FCL nun 43 Zähler und zieht aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Platz 4 an Neusalza-Spremberg vorbei.

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