Lößnitzer reisen optimistisch nach Kamenz

Fußball, Landesliga: FCL gibt Bronzerang als Saisonziel aus

Lößnitz.

Das Saisonziel für die Landesliga-Fußballer des FC Lößnitz ist klar definiert: Das Team von Trainer René Klingbeil möchte am liebsten den 3. Platz erkämpfen.

Doch die Aufgaben werden für die Erzgebirger nicht einfacher. Nach dem torlosen Unentschieden gegen den Tabellennachbarn FSV Neusalza-Spremberg am vergangenen Wochenende heißt der nächste Gegner nun Einheit Kamenz. Die Westlausitzer liegen auf dem 2. Platz, haben aber elf Punkte Rückstand auf den souveränen Spitzenreiter aus Grimma. Doch nach den beiden Topteams der Liga wird es eng in der Tabelle: Lediglich zwei Punkte liegen zwischen Neusalza-Spremberg auf Rang 3 und den Lößnitzern auf Platz 5. Rein rechnerisch wäre es für die Erzgebirger also möglich, mit einem Sieg auf den angestrebten Bronzerang zu springen.

Doch Trainer René Klingbeil weiß, dass den Gastgebern ihre Rolle als Grimma-Jäger nicht nur in den Schoß gefallen ist: "Die Kamenzer haben in der vergangenen Saison noch in der Oberliga gespielt. Dazu sind sie sehr robust und besitzen viel individuelle Klasse." Aber der Coach freut sich auf die Begegnung, weil Einheit eine Mannschaft sei, die richtig Fußball spielen will. "Ich gehe von einem Spiel auf Augenhöhe aus. Wir müssen uns nicht verstecken", sagt Klingbeil daher.

In der Vorbereitung auf die Partie hat er sich zudem mit seinem Trainerkollegen Marcus Jeckel aus Taucha ausgetauscht. "Da Taucha am vergangenen Wochenende gegen Kamenz gespielt und dort ein 3:3 erreicht hat, konnte ich mir ein paar Informationen einholen", so der FCL-Trainer. Personell sieht es an diesem Spieltag dagegen nicht so rosig aus. Torjäger Cedric Graf (13 Treffer) ist gelb-rot gesperrt. "Ihn werden wir schon schmerzlich vermissen", prophezeit Klingbeil. Ähnlich sieht es bei Sebastian Frenzel aus, der eine Gelbsperre absitzen muss. "Marcel Becher ist immer noch angeschlagen, sein Einsatz ist sehr fraglich", sagt Klingbeil, hofft aber, dass die Ausfälle kompensiert werden können. "Letztendlich entscheidet immer die Tagesverfassung, und unser Ziel ist es, aus Kamenz etwas mitzubringen."

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