Lugau mit sechster Pleite in Serie

Ringen: RVE unterliegt Potsdam, Thalheim siegt

Lugau/Thalheim.

Die Ringer des RV Eichenkranz Lugau sind mit einer Niederlage in die Rückrunde der Regionalliga gestartet. Beim RC Germania Potsdam unterlagen die Erzgebirger knapp mit 14:16 - die sechste Niederlage in Folge. "Dabei waren wir mit voller Kapelle und dem unbedingten Willen zum Sieg nach Potsdam gefahren", sagte Trainer Jan Peprny, der den Hinkampf noch vor Augen hatte. Zum Saisonauftakt waren seine Schützlinge gegen die Brandenburger noch mit 21:14 erfolgreich gewesen.

An der Wiederholung des Erfolgs waren die Erzgebirger allerdings nah dran. Denn die Entscheidung zugunsten des Tabellensechsten fiel erst im finalen Kampf. 14:12 hatten die Gäste geführt als Tim Walther und der Potsdamer Sven Menzel die Matte betraten. Der Lugauer Neuzugang aus Artern ging im Limit bis 75 Kilogramm (Freistil) offensiv zu Werke, verletzte sich im Verlauf des Kampfes aber und musste aufgeben. Mit den vier Mannschaftspunkten zogen die Gastgeber an den Eichenkränzen noch vorbei. Zuvor hatten sich die Lugauer wie auch schon in der Vorwoche in Leipzig ordentlich präsentiert. So wies Robert Dobrodziej (61 kg, Freistil) erneut seine Topform nach und ließ seinem Gegner Justin Schlosser keine Chance. Auch Filip Dubsky, der zuletzt zwei Mal zu viele Kilo auf die Waage brachte, überzeugte erstmals und besiegte Marten Scheel per Technischer Überlegenheit. "Er hatte aber auch etwas gut zu machen", so Peprny, dessen Team kommende Woche daheim gegen Spitzenreiter Markneukirchen absoluter Außenseiter ist.

Der Tabellenzweite aus Thalheim ließ indes beim Fünften KFC Leipzig nichts anbrennen und siegte mit 19:10. "Wir hatten noch ein bisschen mit dem Stilartenwechsel zu kämpfen aber insgesamt geht der Sieg so in Ordnung", sagte Trainer Steffen Richter, der insbesondere das Duell zwischen René Kirsten und seinem Schützling Radek Dublinowski im Limit bis 130 Kilogramm (Freistil) hervorhob, das der Thalheimer nach sechs packenden Minuten mit 15:13 gewann. "Das war echte Werbung für unseren Sport. Ein hochklassiger Kampf, den bis zum Schluss beide hätten gewinnen können", so Richter. Die Thalheimer mussten auf Ondrej Dadak verzichten, der bei der Weltmeisterschaft in Budapest weilt und ließen das 98-Kilo-Limit im klassischen Stil unbesetzt. Nächstes Wochenende treffen die RV-Ringer daheim auf Potsdam und sind erneut in der Favoritenrolle. jüw/karny

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