Mannschaften müssen sich bis Januar gedulden

Handball: HSV 1956 Marienberg zeigt Verständnis für Entscheidung des sächsischen Verbandes

Aue/Marienberg.

Auch im Dezember ruht der Punktspielbetrieb bei Sachsens Handballern. Darüber informiert die Technische Kommission des Handball-Verbandes Sachsen. Man habe sich auf zwei Regelungen verständigt: Sollte im Dezember der Spielbetrieb wieder erlaubt sein, werden am 19./20. Dezember ausstehende Pokalspiele nachgeholt. Der Spielbetrieb in den Ligen würde dann am ersten Januar-Wochenende fortgesetzt. Falls der Trainings- und Spielbetrieb erst wieder im neuen Jahr erlaubt ist, geht es mit den Punktspielen ab 16./17. Januar weiter. Auf Bezirks- und Kreisebene gelten ähnliche Regelungen. Betroffen sind unter anderem die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg, die in der Sachsenliga spielen.

Angesichts ihres guten Saisonstarts mit 4:2 Punkten würden die HSV-Damen am liebsten sofort wieder loslegen, doch auch in Marienberg ist man sich der ernsten Lage bewusst. "Natürlich fiebern wir einem geordneten Neustart entgegen, aber momentan ist in erster Linie Geduld gefragt", betont Michael Dresel aus dem Marienberger Vereinsvorstand. Zunächst einmal gelte es, weitere Beschlüsse des Gesetzgebers abzuwarten. "In 14 Tagen wissen wir dann mehr", sagt Dresel, der wenig von voreiligem Handeln hält: "Es macht ja keinen Sinn, alle vier Wochen ein neues Konzept aufzustellen, das dann über den Haufen geworfen werden muss." Statt Kräfte verpuffen zu lassen, sollte man neue Beschränkungen abwarten.

Eine Prognose, wann und in welcher Form die Sachsenliga-Saison fortgesetzt wird, gibt es aus Marienberg nicht. Dass es bis zum nächsten Pflichtspiel aber definitiv noch etwas dauern wird, liegt auch daran, dass eine entsprechende Vorbereitung nötig ist. "Drei bis vier Wochen wären optimal", sagt Dresel hinsichtlich eines gemeinsamen Mannschaftstrainings. Aktuell müssen sich alle HSV-Damen in Eigenregie daheim fit halten. Konkrete Trainingspläne gibt es nicht. (rosd/anr)

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