Match-Plan der Gäste funktioniert

Fußball, Landesliga: FC Lößnitz unterliegt SV Olbernhau im Erzgebirgsderby mit 1:2

Lößnitz.

Dieses Derby in der Fußball-Landesliga auf eigenem Platz gegen den SV Olbernhau werden Spieler und Verantwortliche des FC Lößnitz so schnell nicht vergessen. Nicht nur, dass das westerzgebirgische Team von Trainer René Klingbeil am Tag der Deutschen Einheit den Gästen aus dem mittleren Erzgebirge mit 1:2 (0:1) unterlag. Das ist bitter, wurde aber noch bitterer: In der kommenden Begegnung am Samstag, 15 Uhr bei den Kickers in Markkleeberg müssen die Lößnitzer gleich auf drei Spieler verzichten, die gegen Olbernhau aufliefen.

Schon in der 6. Minute war Cedric Graf durch einen Pressschlag verletzt worden. Für den Stürmer war die Partie gelaufen. "Ich glaube nicht, dass er in Markkleeberg dabei sein kann", sagt Trainer Klingbeil. "Er hat sich eine doch sehr starke Prellung zugezogen." Zudem sah Karsten Werneke in der 78. Minute die Rote Karte, und Marcel Trehkopf wurde in der 90. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Dieses Trio vom FCL wird im Leipziger Süden also nicht mit dabei sein.

Doch dort möchte Klingbeil mit seiner Mannschaft unbedingt in die Erfolgsspur zurück, um die Heimpleite, die bereits in der 23. Minute eingeläutet wurde vergessen zu machen. In jener Minute war die Elf aus Olbernhau durch Danny Gottschalk in Führung gegangen. Dabei blieb es trotz aller Anstrengungen der Platzherren bis zur Pause. Wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit ließ Gottschalk sein Team zum zweiten Mal jubeln. Sieben Minuten später gab es den Anschlusstreffer durch ein Eigentor der Olbernhauer. Das änderte nichts mehr an deren Sieg, der sie auf Platz 4 vorrücken ließ. Lößnitz rutschte auf Rang 3.

"Wir haben in der ersten Halbzeit gegen den Wind gespielt, das war etwas unglücklich", so Klingbeil. Olbernhau habe sehr aggressiv nach vorn agiert und die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen lassen. "Die Gäste hatten einen Plan, wie sie anlaufen, und setzten ihn um. Ihr Sieg war nicht unverdient, weil wir nicht richtig ins Spiel gekommen sind und es auch in der zweiten Halbzeit nicht besser gemacht haben." (klin)

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