Mildenau behält im Derby die Oberhand

Fußball, Kreisliga: TSV bezwingt Zschopautal mit 3:2 - Königswalde geht in Olbernhau unter - Neundorf verliert trotz Halbzeit-Führung

Mildenau.

Der TSV Mildenau bleibt in der Kreisliga Ost weiter die große Überraschung der bisherigen Saison. Die Grün-Weißen, die die vergangene Spielzeit im hinteren Mittelfeld beendeten, siegten auch im Derby bei Eintracht Zschopautal mit 3:2 (1:2) und sprangen damit auf den zweiten Platz.

Mario Reim vom Mildenauer Vorstand erkannte, was den Ausschlag zugunsten des TSV gab: "Wir hatten eben das Quäntchen Glück auf unserer Seite." In der ersten Halbzeit seien die Gäste etwas fahrig aufgetreten, so Reim. "In der zweiten Hälfte waren wir aber effektiver und konnten die Chancen endlich nutzen." Spannend blieb es bis zum Abpfiff, der den Mildenauern die nächsten drei Punkte sicherte.

Ein Debakel erlebte stattdessen der FV Königswalde, der in Olbernhau mit 0:6 (0:4) unter die Räder kam. "Die ersten drei Tore haben wir selber geschossen", so Trainer Nico Barthold. "Wir haben Olbernhau die Vorlagen dazu gegeben. Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Ohne Laufen gewinnt man halt kein Spiel", sagte ein enttäuschter Trainer weiter.

Einen Sieg feierte der SV Neudorf, der den Aufsteiger aus Schönheide mit 5:3 (2:1) bezwang. "Wir sind etwas nervös ins Spiel gegangen, haben dann aber gemerkt, dass wir - wenn wir uns etwas zutrauen - das Spiel auch leiten können", so SVN-Trainer Christian Steingräber. "Alles in allem hatten meine Jungs die Partie über 90 Minuten im Griff. Unterm Strich verdient gewonnen, aber etwas mehr Konzentration wäre angebracht."

Einen gebrauchten Tag erwischten die Neundorfer, die bei Marienberg II trotz Führung zur Halbzeit mit 1:5 unterlagen. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Trainer Mirko Schneider: "Wären wir mal lieber zu Hause geblieben. Die komplette zweite Halbzeit war unterirdisch", so Schneider. "Das war ein rabenschwarzer Tag für uns als Mannschaft." Eine verrückte zweite Halbzeit lieferte auch der TSV Geyer ab, der in Bockau bis zur 81. Minute noch 0:3 zurücklag. Dank eines Doppelpacks von Philipp Unglaube und einem Treffer von Oliver Mey nahmen die Bingestädter trotzdem noch einen Punkt mit. "Komplett verrückt", so Trainer Heiko Schönthier. "Eigentlich hatte ich schon ein Häkchen ans Spielende gesetzt, nachdem wir in der 72. Minute das 0:3 kassiert haben. Verrückt auch, weil wir Chancen hatten und Bockau die Tore macht." Die Reserve des VfB Annaberg siegte indes 5:3 (1:0) bei Elektronik Gornsdorf. "Wir haben das Spiel gut angenommen und die Partie beherrscht", sagte Trainer Lars Walther. (frgu)

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