Minimalziel erreicht

Nach einem perfekten Saisonstart wuchsen bei den Marienberger Badminton-Spielern die Sorgenfalten. Das Thema Abstieg hat sich für den Sachsenligisten nun allerdings erledigt.

Marienberg.

Nach einer großen Feier war den Spielern dann doch nicht zu Mute. Schließlich hatten sie am Vormittag eine vermeidbare 3:5-Niederlage bei der HSG DHfK Leipzig II kassiert, wodurch der Gegner vorbeiziehen konnte. Doch obwohl der BV Marienberg in der Badminton-Sachsenliga nun nur noch Rang 6 belegt, war eine gewisse Erleichterung zu spüren. Mit dem souveränen 8:0-Erfolg im zweiten Spiel des Tages beim TSV Markkleeberg wurde immerhin der Klassenerhalt vorzeitig gesichert.

"Mit diesem Sieg sind wir aller Abstiegssorgen ledig", sagt Trainer Roy Rötzer. Zwar seien angesichts eines Vorsprungs von sieben Punkten auf den Vorletzten Meerane rein rechnerisch die letzten Zweifel noch nicht beseitigt. Doch Rötzer hält es für "höchst unwahrscheinlich", dass dieses Polster in den verbleibenden vier Partien noch komplett schmelzen sollte. Dafür präsentierten sich die Marienberger am vergangenen Wochenende einfach zu stark. Denn selbst bei der DHfK wäre aus Sicht des Trainers zumindest ein Remis möglich gewesen.

Vor allem den Damen zollte Rötzer Respekt. Hatten Nathalie Seidel und Judith Räder im Hinspiel noch den Kürzeren zogen, so entschieden sie ihr Doppel diesmal für sich. Auch im Mix durfte Seidel an der Seite von Tom Dietel jubeln. Doch mehr als der Sieg im ersten Herren-Doppel durch Tim Kuchinke/David Kaiser sprang für die Erzgebirger nicht mehr heraus. "Es war wie so oft in dieser Saison: Bei 100 Prozent ist alles möglich. Aber sobald nur ein Tick fehlt, reicht es nicht mehr zum Sieg", so der Coach.

Als einzige Mannschaft fällt der TSV Markkleeberg in der Sachsenliga leistungsmäßig deutlich ab. Warum der Tabellenletzte noch keine einzige Partie gewinnen konnte, zeigte sich auch gegen den BVM. Dennoch wies Rötzer darauf hin, dass es auch drei knappe Duelle gab. So mussten Tom Dietel, das Mix-Duo sowie die Damen in den entscheidenden dritten Satz. Doch letztlich wahrte Marienberg an diesem Nachmittag eine weiße Weste. Obwohl das Team die letzten Aufgaben nun beruhigt angehen kann, betont der Trainer: "Die Saison ist noch nicht abgehakt. Für uns geht es immer noch um Platz 5."

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