Minis wachsen im Stadion über sich hinaus

Bei der Vorrunde des Kiddy-Cups waren wieder die kleinsten Sportler gefragt. Dabei lernen die Kinder auch andere Dinge.

Schwarzenberg.

Das Kinderhaus "Mini und Maxi" aus Lauter hat vor der Johanniter-Kindertagesstätte "Am Drachenkopf" aus Schneeberg und der Kita "Schatzsucher" aus Schwarzenberg den Vorausscheid des diesjährigen Kiddy-Cups im Raum Aue-Schwarzenberg gewonnen. Sechs Vorschulgruppen hatten sich dafür auf der Ritter-Georg-Sportanlage einen spannenden Wettbewerb geliefert.

"In diesem Jahr waren es 78 Teilnehmer, ein paar weniger als 2018", bedauert Fabian Göbel vom Kreissportbund, der das Vorschulsportfest organisiert. Als Ursachen nennt er den Termin, der direkt nach dem Maifeiertag lag. "Das war für einige ein bisschen schwierig. Zwei Kitas hatten zudem personelle Probleme", sagt er.

Die "Schatzsucher" jedenfalls wollten sich das Sportfest nicht entgehen lassen. "Wir sind schon zum fünften Mal dabei", sagt Erzieher Sebastian Schumann: "Diese Sportfeste sind auf dem Weg zum Schulanfang immer eine schöne Etappe." Die Kinder würden dabei lernen was es bedeutet, mit anderen in einen sportlichen Wettkampf zu treten. "Sie lernen Disziplin und manch einer wächst in dieser Atmosphäre richtig über sich hinaus", so Schumann. Ähnliche Erfahrungen hat auch Jana Fiedler von "Mini und Maxi" aus Lauter gemacht: "Wir wollen bei unseren Kindern den sportlichen Ehrgeiz wecken." Die Kinder, die mitfahren dürfen, sehen das Ganze natürlich als Auszeichnung. "Es sind aus unseren drei ABC-Gruppen die sportlichsten Kinder." Ehrgeizig ist auch Erzieherin Jana Fiedler, deren Ziel es war mit einer Podestplatzierung die Qualifikation fürs Finale in Annaberg-Buchholz zu erreichen. Dass es letztlich sogar der Sieg war, freute den Nachwuchs aus Lauter sehr.

Mit dabei waren auch die "Schlaufüchse" aus dem Schwalbennest in Erlabrunn. Das zumindest stand auf den T-Shirts. "Die haben wir uns bei den Schulanfängern ausgeliehen, weil unsere Eulen noch keine T-Shirts haben", erklärt Kita-Leiterin Sylvia Heyne. Denn längst ist es Usus, dass die teilnehmenden Kitas in einheitlicher Kleidung auftreten. "Wenn ich ehrlich bin, freue ich mich jedes Jahr auf das Sportfest", gibt Heyne ohne Umschweife zu: "Es ist immer ein ganz toller Ausflug für unsere Kinder." Schon die Anreise mit dem Zug sei für viele ihrer Schützlinge ein Erlebnis. Maja Pfeiffer konnte diese gar nicht richtig genießen, weil sie so aufgeregt war: "Ich konnte in der Nacht gar nicht richtig schlafen." Doch beim Wettkampf selbst fiel alle Anspannung ab. "Am liebsten renne ich", sagt das Mädchen.

Insgesamt mussten fünf Stationen und ein Staffellauf bewältigt werden. Aus den Leistungen der Kinder wurde der Durchschnitt gebildet und dieser miteinander verglichen. Der beste jeder Station erhielt 6 und der schlechteste einen Punkt. Die Ergebnisse wurden addiert und so der Gesamtsieger gekürt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...