Mit Derby-Sieg dem Publikum gedankt

Im letzten Heimspiel der Saison haben die Kicker aus Marienberg ihr Saisonziel erreicht. Gänsehaut-feeling kam aber auch aus einem anderen Grund auf.

Marienberg.

Noch ist die Saison in der Landesklasse West nicht ganz vorüber. Obwohl noch ein Spiel aussteht, haben die Marienberger Fußballer schon am gestrigen Sonntag gefeiert. Während die Gelenauer Kicker zeitgleich eine weitere Niederlage kassierten, stellte Motor in einem Erzgebirgsderby Platz 3 sicher.

FSV Motor Marienberg gegen FC Concordia Schneeberg 3:2 (1:1): Wie von Motor-Coach Ronny Rother prophezeit, brauchten die Gäste nicht viele Chancen, um 2:1 in Führung zu gehen. Dennoch wirkte der Rückstand acht Minuten nach der Pause nicht wie ein Nackenschlag für die Hausherren. "Schneeberg war clever, aber wir waren spielbestimmend", so Rother. An der Überlegenheit änderte sich auch im weiteren Spielverlauf nichts, da der FSV Motor nicht in Panik verfiel. "Statt es plötzlich mit langen Bällen und Hauruck-Fußball zu versuchen, haben die Jungs weiter gut kombiniert", lobt der Marienberger Coach sein Team. Diese Geduld sowie die Einwechslung von Schmidt und Bauer zahlten sich aus. Konnte zunächst Hamann eine feine Vorarbeit von der rechten Seite verwerten, so wurde Ottos Siegtor kurz vor Schluss über den linken Flügel eingeleitet. Rang 3 ist dem Team somit nicht mehr zu nehmen. Angetrieben und gefeiert wurden die Motor-Kicker von den Fans, bei denen sie sich direkt nach Abpfiff lange bedankten. "Es macht echt Laune, hier zu spielen. Die Zuschauer haben ein sehr gutes Gespür für die jeweilige Situation", so Rother.

BSV Gelenau gegen Reichenbacher FC 2:4 (0:2): "Wir hatten zu Anfang gefühlte fünf Prozent Ballbesitz. Nach vorn ging nichts, dafür hielt wenigstens die Defensive einigermaßen", berichtet BSV-Trainer Thomas Kersten. Aber: Es hätte zur Pause auch 0:5 stehen können. In der zweiten Hälfte lief es etwas besser für die Gastgeber, nach einem energischen Solo von Loos und dessen Pass auf Szauties verwandelte dieser zum 1:2. "Da hatten wir eine kurze Phase, in der die Reichenbacher etwas verunsichert wirkten. Wir haben sie aber nicht nutzen können", so Kersten. Selbst nach Messigs Freistoßtor reichte es nicht zu einem Punktgewinn, da die Vogtländer noch einmal trafen. (mit mas)

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