Mit dezimierten Mannschaften in die Punktspiele

Handball: Männer und Frauen des HC Annaberg-Buchholz plagen Sorgen - Fragezeichen hinter Tschechinnen

Annaberg-Buchholz.

Erstmals um Punkte geht es für die Männer des Handball-Clubs Annaberg-Buchholz in dieser Saison. In der Bezirksklasse treten sie am Sonntag bei der SG Chemnitz II an. Die Frauen hingegen wollen ihren Auftakterfolg veredeln.

"Die II hinter dem Vereinsnamen täuscht", beteuert HCAB-Präsident Felix Schneider in Bezug auf die Chemnitzer. "Die SG hat ihre erste Mannschaft aus der Verbandsliga zurückgezogen. Deshalb bleibt abzuwarten, ob nicht ehemalige Verbandsligaspieler zum Einsatz kommen. Eine Wundertüte", so Schneider, der zugleich Trainer der Männermannschaft ist. Er muss auf einige Akteure verzichten: Bruno Repmann laboriert noch an der Verletzung aus dem Pokalspiel, kann nicht eingesetzt werden. Auch Felix Steiner als Rückhalt im Tor fällt aus, hinter Max Lötzsch steht ebenfalls ein dickes Fragezeichen. "Und ich selbst kann die Mannschaft weder auf dem Feld noch von der Bank aus unterstützen: Urlaub", so Schneider, der die Betreuung deshalb in die Hände von Klaus Schreiter legt. Doch er ist guter Dinge, dass das 26:33-Pokalaus gegen Fraureuth weggesteckt wird. "Unser Team hat diese Woche gut trainiert, ist physisch und psychisch in guter Verfassung. Jeder einzelne Spieler ist gewillt, mit einem Erfolg in die Saison zu starten", gibt sich der HCAB-Chef ganz sicher.

Die Damen empfangen nach ihrem spektakulären 27:18 gegen Geringswalde - in der 44. Minute stand es 15:18 - nun am Sonnabend ab 16 Uhr den TSV Penig. "Unsere Gäste können auf einen sehr jungen und ausgeglichenen Kader bauen", weiß Trainer Jan Strasdat. Ihm fehlt Stefanie Köhler verletzt. Fraglich ist, ob die Parthovas einreisen dürfen. "Wegen Corona stehen hinter unseren Tschechinnen dicke Fragezeichen." (mas)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.