Mit Feuereifer bei der Sache

Drei Tage lang lernen junge Sportler in Stollberg das Einmaleins der Leichtathletik kennen. Das Camp findet schon zum fünften Mal statt und zieht immer größere Kreise.

Stollberg.

Wenn heute exakt 13 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 14 Jahren ihr Trainingslager im Stollberger Glück-Auf-Stadion beenden, liegen drei ereignisreiche Tage mit vielseitigen Übungen und Disziplinen der Leichtathletik hinter ihnen. Bereits zum fünften Mal hatten die Verantwortlichen der Stollberger Außenstelle des LV 90 Erzgebirge um Stützpunktleiter und Trainer Dieter Hertel das Camp organisiert. "Unsere jungen Leichtathleten, aber auch solche, die es noch werden wollen, waren wieder mit großem Einsatz und Feuereifer bei der Sache", bilanzierte Hertel. Es mache einfach Spaß, mit ihnen zu trainieren und zu sehen, wie sie sich Schritt für Schritt verbessern."

So konnte der Coach mit Max Lindner aus Lößnitz einen Neuling begrüßen. Dass mit Lysienne Schöne ein Mädchen extra aus Marienberg nach Stollberg kam, zeige deutlich, dass die Außenstelle des LV 90 bereits weit über die ehemaligen Kreisgrenzen hinaus Bedeutung erlangt habe. "Es ist toll hier. Mir macht vor allem der Weitsprung Spaß", sagt sie.

Schon zum zweiten Mal in Stollberg dabei war Cedric Schmidt. "Das Training macht mir großen Spaß. Es ist sehr abwechslungsreich, man kann viel dazu lernen", sagte der für den LV 90 startende Sportschüler. Auch die Brüder Bosse und Lasse Platzer aus Oelsnitz demonstrierten großes Engagement. "Die Tempoläufe über 100 und 200 Meter, der Weitsprung und das Fußballspiel haben uns besonders gefallen", erklärte der zehnjährige Lasse, der ältere der Brüder, der bereits Kaderathlet ist.

Dieter Hertel und sein Team hatten für die Sportler ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Im Mittelpunkt stand dabei zunächst das Grundlagentraining mit Kraftübungen für Arme und Beine. "Darauf aufbauend kam es dann auf die richtige Körperhaltung beim Sprint an - oder auf die Technik, wie beim Ballwurf", sagte der Trainer, der zudem viel Wert auf Staffelübungen legte. So absolvierten die Sportler zum Beispiel Läufe bei einer Endlosstaffel und mussten nach 50 bis 60 Metern ihre Stäbe technisch sauber übergeben. Überdies konnten die Sportler ihre Fertigkeiten im Weitsprung vertiefen oder sich über die Hürden ausprobieren.

Für die jungen Leichtathleten war das Trainingslager auch diesmal ein "harter Kanten", wie es Hertel formuliert. Deswegen hätten er und sein Team genau darauf geachtet, dass sich die Kinder und Jugendlichen vor den Einheiten richtig erwärmen - und genügend Pausen einlegen, um sich zu erholen.

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