Mit klarem Trend in die Winterpause

Als einzige ungeschlagene Mannschaft befinden sich die Motor-Fußballer aus Zschopau zur Halbzeit der Kreisliga-Saison auf Titelkurs. Ein Neuling kommt dagegen nicht in Fahrt.

Zschopau/Marienberg.

Ein Bild mit Symbolcharakter hat sich am Sonntag in Satzung geboten. So wie die Fußballer der gastgebenden Spielgemeinschaft Gebirge/Gelobtland/Satzung aufgrund des dichten Nebels das gegenüberliegende Tor nicht mehr sehen konnten, so haben sie auch in der Kreisliga Ost ihr Ziel - zumindest vorerst - aus den Augen verloren. Als abgeschlagener Tabellenletzter geht der Aufsteiger in die Winterpause.

Dass das Team von Trainer Norbert Mauersberger nach 13 Spieltage magere sechs Punkte zu Buche stehen hat, liegt auch am Sonntag. Denn da verloren die Gastgeber das so wichtige Kellerduell gegen Zöblitz, das wegen des Nebels nach Gelobtland verlegt werden musste. "Auf dem schmierigen Untergrund war richtiger Fußball kaum möglich", berichtet Gäste-Coach Tino Friedrich. Auch habe sich die Tabellensituation im Duell Letzter gegen Vorletzter auf dem Platz widergespiegelt: "Es war Abstiegskampf pur." Einen Sieger habe die Partie daher nicht wirklich verdient gehabt, auch wenn sein VfB die Mehrzahl an klaren Torchancen besaß. "Genutzt haben wir sie wieder mal nicht", so Friedrich. Stattdessen brachten zwei Elfmeter die Entscheidung. Während Lukas Bärmig den für die Gäste in der 25. Minute verwandelte, scheiterten die Hausherren nach gut einer Stunde an VfB-Keeper Riccardo Christoph, der damit den 1:0-Sieg für sein Team festhielt. Auch wenn die Euphorie aus dem Vorjahr längst verflogen ist, so haben die Zöblitzer mit nunmehr neun Punkten dennoch den Anschluss zu Wolkenstein (12./11) gewahrt. Gebirge/Satzung überwintert dagegen als Schlusslicht mit der Roten Laterne.

Von der Spitze der Tabelle grüßt derweil die BSG Motor Zschopau, die auch am 13. Spieltag ihre Serie wahrte. Da beim FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach II nach Rückstand noch der 1:1-Ausgleich gelang, bleibt der Spitzenreiter ungeschlagen. Und das schon seit mittlerweile fast einem Jahr, denn auch die vergangene Rückrunde hatte die BSG ohne Niederlage absolviert. "Wenn man lange nicht verloren hat, geht vieles von allein", gesteht Trainer Mario Hartung, der gleichzeitig warnt: "So überlegen, wie es klingt, ist es nicht immer gelaufen." Auch in Drebach hatte der Spitzenreiter Probleme, Chancen aus dem Spiel heraus zu kreieren. Trotzdem freut sich Hartung über eine Halbserie, die über den Erwartungen liege: "Diese Hinrunde ist ein Traum." Angesichts von vier Absteigern aus höheren Ligen sei die Konkurrenz stärker geworden. Und mit dem SV Tirol Dittmannsdorf tut sich nun auch eins der vier angesprochenen Teams als ärgster Verfolger hervor. Mit dem 11:2-Sieg gegen Mitabsteiger Königswalde untermauerte die Mannschaft von Trainer Steffen Richter zum Hinrundenabschluss ihren Anspruch, ganz vorn um die Tabellenspitze mitspielen zu wollen.

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