Mit Verstärkungen auf dem Weg nach oben

Schach: Stollberg will in der 2. Landesklasse ganz vorn mitmischen - Neukirchen peilt Klassenerhalt an

Stollberg.

Nach einer recht langen Sommerpause starten auch die Schachspieler der Region am kommenden Saison in ihre jeweiligen Ligen. Zu einem Derby kommt es dabei aber nur in der 2. Landesklasse, in der der SV Erzgebirge Stollberg und die SG Neukirchen ganz unterschiedliche Zielstellungen verfolgen.

So soll es beim Vorjahresvierten Stollberg eher in luftige Tabellenregionen gehen. Das Wort Aufstieg nimmt Vereinschef Jürgen Steinhardt nicht in den Mund, aber: "Wir wollen schon vorn mitmischen", sagt er. Mit den Geschwistern Martin und Stefan Kapp, die aus Cottbus (Oberliga) beziehungsweise vom 2. Bezirksklasse-Absteiger Ifa Chemnitz ins Erzgebirge gewechselt sind, haben sich die Stollberger gut verstärkt. Allerdings musste das Team mit dem Tod von Holger Rauch (Brett 5) auch einen Schicksalsschlag verkraften. Den Neukirchenern hingegen geht es vor allem um den Klassenerhalt. "Mit Platz 5 wie letzte Saison wäre ich zufrieden", so Mannschaftsleiter Daniel Erath, der neben Stollberg auch Plauen III und Nickelhütte III ganz stark einschätzt. Der Staffelsieger der Vorsaison, der fünf tschechische Gastspieler in seinem Stammaufgebot hat, hatte auf den Aufstieg verzichtet.

In der Bezirksliga kämpft Neukirchen II, zuletzt Neunter, wieder um den Klassenerhalt. "Das wird aber sehr schwer", sagt Mannschaftsleiter Frank Schröder. Als Abstiegskandidat Nummer 1 gilt Neuling Klingenthal, die Neukirchener müssen für ihr Saisonziel aber noch ein weiteres Team hinter sich lassen - Kandidaten dafür sind Waldkirchen und Schwarzenberg-Raschau II

Eine Etage tiefer in der 1. Bezirksklasse peilen die Schachspieler von Elektronik Gornsdorf einen Platz unter den ersten drei Teams an. Laut Mannschaftsleiter Steffen Drechsel werde man zudem wieder eine Mannschaft für die Nachwuchs-Erzgebirgsliga melden - als einziger Verein aus dem Altkreis. In der Parallelstaffel will Stollberg II Platz 3 aus dem Vorjahr mindestens wiederholen, wenn nicht sogar übertreffen. Als Favoriten für den Staffelsieg gelten allerdings Cranzahl sowie Reichenbrand III.

Die dritte Mannschaft des SV Erzgebirge muss sich als Aufsteiger in der 2. Bezirksklasse erst einmal freischwimmen. "Es geht dort für uns nur um den Klassenerhalt", sagt Jürgen Steinhardt. Neukirchen III tritt indes in der Parallelstaffel an und ist in dieser an Position 2 gesetzt. Dass das Team regelmäßig in Bestbesetzung an die Bretter, gilt aber als unwahrscheinlich. Wie es aus dem Verein heißt, sollen stattdessen jugendliche Spieler an den Wettkampfbetrieb herangeführt werden. (khla)

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