Mit Wärmeöl zu Gold

Die Radsportler des RSV Venusberg haben gut zur Landesmeisterschaft abgeschnitten. Einer ragte noch heraus.

Wolfspfütz.

Gerade mal drei Tage waren den Radsportlern des RSV 54 Venusberg zur Regeneration geblieben. Und dann boten die Landesmeisterschaften im Vogtland, wo kurz nach den Bahn-Titelkämpfen die Sieger im Zeit- und Straßenfahren gesucht wurden, auch noch extrem widrige Bedingungen. "Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregenschauern haben wir unsere Sportler dennoch bestmöglich auf den Start vorbereitet", so Trainer Klaus Fischer. Wärmeöl und ein spezielles Warmfahrprogramm sollten sich letztlich lohnen, denn für den RSV standen in der Summe beider Tage 17 Medaillen zu Buche, darunter neun goldene.

Gefeierter Held war Toni Albrecht (U 15), der in beiden Rennen die Nase vorn hatte. Besonders eindrucksvoll war sein Sieg auf der zehn Kilometer langen Zeitfahrstrecke, auf der er eine Minute Vorsprung herausarbeitete. Tags darauf konnte er sich in der vorletzten Runde an einem Anstieg vom Feld absetzen und die Führung behaupten.

Auch für Maria Forkel stand zweimal Platz 1 im Protokoll. "Allerdings erhielt sie im Zeitfahren keine Medaille, weil zu wenige Frauen am Start waren", erklärt Fischer, der dafür andere Erfolge bejubeln durfte. Über einen gab es zunächst Diskussionen. "Im Straßenrennen wurde Oliver Spitzer bei der Zielanfahrt behindert und noch auf einen falschen Platz gesetzt", berichtet Fischer, der zum Glück ein Beweisfoto parat hatte. Dies machte deutlich, dass der RSV-Fahrer Vizemeister war. (mit kfis)

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