Motor mit Tuning zu drei Punkten

Marienbergs Fußballer gehen zusätzlich motiviert in ihre nächste Landesklasse-Partie. Auch Erzgebirgsligist Deutschneudorf darf sich leise Hoffnungen auf ein erfolgreiches Wochenende machen.

Marienberg.

Auch wenn der FSV Motor Marienberg jüngst eine Niederlage verdauen musste - die Landesklasse-Fußballer schieden mit 0:2 gegen den Oberligisten FC Neugersdorf aus dem Sachsenpokal aus - so hat die Partie doch zusätzliche Motivation gegeben. "Wir haben uns im Pokal gut präsentiert. Nun müssen wir in der Liga wieder unser Leistungspotenzial abrufen", sagte FSV-Trainer Ronny Rother vor dem nächsten Punktspiel gegen Concordia Schneeberg: Denn die Schneeberger (4./15) stehen punktgleich mit Motor (2./15) in der Spitzengruppe der Staffel West.

Rother charakterisiert die Concordia als eine Elf, "die nicht viele Chancen braucht, um ihre Tore zu schießen". Sie spielen zielstrebig nach vorn und sorgen dort vor allem durch Franco Stopp (7 Tore) und Tim Martin (5 Tore) für Gefahr, so Rother. Dennoch sei die Motor-Defensive auch auf so einen Ansturm eingestellt. Ein einfaches Durchkommen gebe es gegen die Marienberger nur selten. "Aber unsere Offensive ist natürlich auch nicht zu verachten. Und auch wenn ich kein Freund von Vorhersagen bin - ich denke, verlieren werden wir am Sonntag eher nicht", sagt der FSV-Coach mit einem Lächeln.

Zum Erfolg beitragen soll erneut der aus Olbernhau zurückgekommene Danny Gottschalk. "Er hat uns im Mittelfeld eine zusätzliche Option eröffnet, die sich in der bisherigen Saison bewährt hat", so Rother. Auch seine Spielübersicht helfe.

In der Erzgebirgsliga empfangen die auf Rang 6 liegenden Fußballer aus Deutschneudorf am Samstag, 15Uhr, den ungeschlagenen Tabellenführer Tanne Thalheim. Auch wenn laut Trainer Olaf Mehnert die Gäste klarer Favorit sind, wollen sich die Blau-Weißen mitnichten verstecken: "Wir können auch Fußball spielen. Sich nur hinten reinzustellen und Thalheim den Ball zu überlassen, wird gegen so eine spielstarke Mannschaft wenig bringen", so der Deutschneudorfer Coach.

Vielleicht kommt seinem Team auch zugute, dass Thalheim zuletzt überraschend mit 1:8 aus dem Erzgebirgspokal geflogen ist - da hatte Ligakonkurrent VfB Annaberg bewiesen, dass man die Tannen auch zu Fall bringen kann. "Wir haben zuhause nichts zu verschenken, können im Grunde selbst aber nur dazugewinnen. So lässt es sich oft leichter spielen", sagte Mehnert.

Eine ähnlich schwere Aufgabe hat das Team aus Drebach/Falkenbach (7.) am Sonntag, 15 Uhr, vor der Brust: Die Spieler von Steffen Ziffert treffen auswärts auf den SV Auerhammer. Mit den wenigsten Gegentoren der Liga (7) und nur einer Niederlage hat der Gegner bewiesen, dass er nur schwer zu bezwingen ist. Unter ganz anderen Gesichtspunkten findet in Jahnsdorf das Duell des FSV Burkhardtsdorf mit dem BSV Gelenau statt: Beide Mannschaften stehen mit zwei Siegen und fünf Niederlagen auf einem Abstiegsplatz. BSV-Coach Kay Zaffrahn wird wert als Gast Wert darauf legen, dass sich vor allem seine Abwehr sicherer als bisher präsentiert. Der aktuelle Durchschnittswert von vier Gegentoren pro Partie dürfte es den Gelenauern auf lange Sicht schwer machen, die Klasse zu halten.

Wenn Tobias Moritz sein Großrückerswalder Team für den Vergleich mit Blau-Weiß Schwarzenberg motivieren möchte, sollte ein Verweis auf die beiden Ergebnisse aus der vorigen Saison genügen: Diese gingen mit 1:0 und 2:0 an die aktuell auf Platz 5 liegenden Kicker aus Schwarzenberg.

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