Nach Fehleranalyse nächste Punkte im Visier

Handball, Bezirksklasse: Annabergs Herren erwarten eine Wundertüte, die Frauen das nächste Spitzenspiel

Annaberg-Buchholz.

Eine richtungsweisende Bezirksklassepartie steht den Handballherren aus Annaberg bevor, die nach ihrem 25:21-Erfolg gegen Mylau-Reichenbach diesen Samstag gleich wieder in der Silberlandhalle antreten. "Mit einem Sieg können wir zwei Plätze nach oben klettern und den Anschluss zur Tabellenspitze herstellen", so Trainer Felix Schneider. Doch eine Voraussage fällt ihm schwer: "Mit dem SV Plauen Oberlosa III als Gegner erwarten wir eine Wundertüte. Denn es bleibt abzuwarten, ob die hochklassigeren Vertretungen des Vereins, welche in der Verbands- und in der mitteldeutschen Oberliga spielen, Leute abziehen." Auch beim HCAB sei der Kader für die Begegnung noch nicht festgezurrt. Schneider: "Einige Spieler laborieren noch an Blessuren. Fest steht auf jeden Fall, dass Felix Steiner alleine das Tor hüten muss." Auch wenn es zuletzt einen Sieg für die Bergstädter gab, sei wichtig, dass Schlüsse aus dem letzten Spiel gezogen und die Fehler abgestellt werden. "Nur so können wir dem Gegner Paroli bieten und das Spiel für uns erfolgreich gestalten", sagt Schneider. Plauen-Oberlosa III (9./4:8) liegt trotz einem Spiel mehr hinter dem HCAB (6./6:4).

Nach der schmerzlichen 21:22-Niederlage gegen Weißenborn II empfangen die Damen aus Annaberg das nächste Spitzenteam: Mit Rottluff/Lok Chemnitz gastiert laut HCAB-Trainer Jan Strasdat eine eingespielte und junge Mannschaft in der Silberlandhalle. Strasdat: "Die Chemnitzerinnen haben mit Sophia Schmidt und Sina Anita Grundmann zwei Torgaranten in ihren Reihen. Beide kommen zusammen auf 76 Treffer." Außerdem sitzen die Gäste dem HCAB-Team mit Blick auf die Tabelle im Nacken: Annaberg steht auf Rang 2 mit 10:2 Zählern. Danach kommen die Chemnitzerinnen mit 9:3 Punkten. Sie werden entsprechend motiviert sein, an den Erzgebirgerinnen vorbeizuziehen. Deren Zielstellung ist laut Strasdat spielerisch dort weiterzumachen, wo es vorige Woche gegen Weißenborn in der zweiten Hälfte aufgehört hat. "Nur wollen wir diesmal die Punkte in Annaberg behalten", schaut der Coach voraus. Er muss zuvor allerdings einige Gedanken für die Aufstellung aufwenden, denn definitiv werden Lucie Parthova und Sarah Neubert verletzungsbedingt fehlen. Zudem stehe hinter dem Namen von Tina Koch noch ein dickes Fragezeichen. (eli)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...