Nach Neunmeterschießen folgt Revanche im Neunmeterschießen

In der Ü 40 geht es beim Hallenfußball noch richtig zur Sache. An Titelverteidiger Annaberg kam aber erneut niemand vorbei.

Annaberg-Buchholz.

Unter den Ü-40-Fußballern ist in der Auer Neustadthalle die Endrunde im Erzgebirgshallencup ausgespielt worden. Gewonnen hat ihn wie im Jahr zuvor die Spielgemeinschaft Annaberg/Buchholz/ Königswalde. Thilo Weidlich vom Kreisverband Fußball war auch ansonsten zufrieden. Die Leistungen der Mannschaften wertet er als insgesamt gut, spricht von sehr spannenden und fairen Spielen. "Lediglich eine Zeitstrafe ist verhängt worden, und die auch nur wegen eines Wechselfehlers", so Weidlich.

Mit den Spielgemeinschaften Annaberg/Buchholz/Königswalde und Zschorlau/Schneeberg hatten sich unter den sechs Teams die beiden Finalisten verdient durchgesetzt. Auf dem Parkett schenkten sich diese nichts, schon um den Gruppensieg ging es bei Punkt- und Torgleichheit ins Neunmeterschießen. Das bessere Ende hatten da die Zschorlauer für sich, weckten damit aber den Ehrgeiz des Titelverteidigers erst recht. Denn im Finale stand es nach der regulären Spielzeit 1:1, um den Pokalsieg ging es also erneut ins Neunmeterschießen. Und diesmal zielten die Annaberger besser. "Wir konnten alle verwandeln, dann habe ich den letzten und entscheidenden gehalten", so Annabergs Keeper Ulf Graupner. "Ich habe mich breit gemacht, im Tor war keine Lücke mehr", fügte er mit einem Schmunzeln hinzu.

"Wir sind froh, dass es dieses Turnier überhaupt noch gibt. Es werden ja jedes Jahr weniger Mannschaften", schickte Kapitän Lars Walther hinterher. Zum dritten Mal in Folge holte seine Mannschaft den Pott, ohne einen Spieler ins All-Star-Team zu bringen. Im Finale lagen beide Teams auf Augenhöhe. Manchmal entscheidet dann das Glück, und das hatten die Kreisstädter. "Es ist aber immer ein schönes Gefühl zu gewinnen, egal ob man 7 Jahre alt ist oder über 40", betonte Walther.

Die Zschorlauer gaben sich bis zum Schluss nicht auf. Kapitän Marcus Leonhard zog trotz der Niederlage ein positives Resümee: "Wir haben uns tapfer gehalten, mussten im Finale aber ohne Wechsler auskommen. Da war zu merken, dass die Annaberger durch ihre Optionen auf der Bank wieder Frische in ihr Spiel bringen konnten."

 

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