Nachlegen nach verhaltenem Rückrundenstart wird zur Pflicht

Vom Frühlingserwachen ist bei einem Großteil der Altkreis-Teams im Fußball-Oberhaus noch nichts zu spüren. In der Landesklasse West sind Stollberg und Burkhardtsdorf im Jahr 2017 noch sieglos.

Stollberg.

Mit Ausnahme von Thalheim und Zwönitz als Derby-Sieger hat es für die Erzgebirgsliga- und Landesklasse-Fußballer aus dem Altkreis in 2017 noch keinen Anlass zum Jubeln gegeben. Gelingt am Sonntag ab 15 Uhr Besserung?

Landesklasse

FSV Burkhardtsdorf (16./10 Pkt.) gg. VfB Fortuna Chemnitz (10./24). Ein anderes Spiel als in der Vorwoche gegen Lok Zwickau erwartet FSV-Coach Mirko Krebs. "Fortuna ist mehr spielerisch veranlagt. Wir wollen auf jeden Fall unser Bestes geben", so Krebs, der zumindest auf Philipp Oelschlägel, mit vier Treffern bester Torschütze derzeit, bauen kann. Krebs: "Bei Sascha Weirauch dürfte es wohl noch nicht wieder reichen." (H: 0:2)

FC Stollberg (9./24) gg. TSV Ifa Chemnitz (14./12). Im Nachholspiel am Buß- und Bettag gab es zwischen beiden eine Nullnummer. "Nach der derzeitigen Tabellenkonstellation wäre das aber zu wenig. Voraussetzung für einen Sieg ist allerdings, dass wir das Tor wieder treffen", so FCS-Trainer Mirko Ullmann, dessen Team zuletzt vom "Spielglück" verlassen war. Ullmann: "Jammern hilft aber nicht." (H: 0:0)

SV Kottengrün (15./11) gg. SV Tanne Thalheim (13./18). "Wir müssen gewarnt sein. Kottengrün hat im Winter mit neuem Trainer und neuen Spielern nachgelegt und aus drei Partien sieben Punkte geholt", so SVT-Coach René Wendler. Um Erfolg zu haben, müsse sein Team weiter hart arbeiten. Wendler: "Aus dem Spiel heraus sind wir noch zu ungefährlich." 12.45 Uhr startet am Waldstadion der Team-Bus- mit Platz für Fans. (H: 0:2)

Erzgebirgsliga

Oelsnitzer FC (11./13) gg. FSV Zp./Krumhermersd. (4./26). "Da auswärts zur Zeit nichts geht, müssen wir zu Hause unsere Punkte holen. Das ist aber einfach gesagt. Wir müssen sprichwörtlich um unserer Leben rennen und aufhören, brav zu sein", so OFC-"Co" André Förster. Gelingt es, die spielerische Qualität auf dem Platz zu zeigen, "können wir Krumhermersdorf schlagen." Nostitz ist gelbgesperrt. (H: 0:2)

FSV Zwönitz (12./13) gg. SV Dittmannsdorf/W. (3./29). Mit dem Kader der vorigen Woche kann FSV-Trainer Detlef Eusewig loslegen. "Hinzu kommen Paul Bunge und Winter-Neuzugang Lukas Unger nach auskurierter Grippe", so FSV-Mannschaftsleiter Frank Wabnitz. "Dittmannsdorf ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Wir sind aber in Form und könnten unsere Serie von drei Siegen fortsetzen." (H: 2:4)

BSV Zschopautal (10./13) gg. TSV Jahnsdorf (9./14). "Mehr Zug zum Tor" fordert TSV-Coach Carsten Kinas von seinen Mannen. Auch ist nach dem 0:3 gegen Zwönitz und dem 0:5 im Hinspiel Rehabilitation angesagt. Personell werden die Sorgen jedoch nicht geringer. Hädermann und Keeper Nowack sind angeschlagen. Lange läuft frühestens zur zweiten Halbzeit auf. (H: 5:0)

TSV Gornsdorf (14./7) gg. VfB Annaberg (5./26). "Wie schon in der Vorwoche gegen Schwarzenberg sind wir wieder Außenseiter, werden dennoch unsere Chance suchen", so TSV-Coach Frank Dost, der die beiden verletzungsbedingten Ausfälle durch die Rückkehrer Patrick Hahn und Philipp Kirsten kompensieren kann. Dost: "Vielleicht gelingt es uns ja, unseren Heimvorteil auszuspielen." (1:3)

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