Nachwuchsfahrer erreicht sein Premieren-Ziel

Bei seinem ersten Auftritt beim Supercross in der Messe Chemnitz wollte Arne Grocholski mindestens Fünfter werden. Das ist dem Talent gelungen, auch wenn sogar mehr drin war.

Grumbach.

Das vergangene Wochenende hat ganz im Zeichen der 17. Auflage des ADAC Supercross in der Messe Chemnitz gestanden. Neben den routinierten Fahrern der Szene fand auch der Nachwuchs seine Bühne vor insgesamt 10.500 begeisterten Zuschauern.

Mitten drin ein Fahrer aus dem Altkreis: Der Grumbacher Arne Grocholski hatte sich bei seiner Supercross-Premiere unter dem Hallendach vorgenommen, sich im Gesamtklassement der Klasse SX5 (bis 50 Kubikzentimeter) unter die besten Fünf zu mischen. Entsprechend aufgeregt war der 9-Jährige vor den ersten Läufen. Das legte sich aber, als gleich beim ersten freien Training unter zwölf Startern sein Name ganz oben auf der Anzeigetafel erschien. "Er legte danach erst mal eine Ruhepause ein, das kenne ich von ihm überhaupt nicht", sagte Vater Dirk. "Die Strecke zehrt ganz schön an den Kräften der Kids."

Doch gleich im ersten Lauf musste Arne das Feld von hinten aufrollen, weil ihm der Start misslang. Da das Rennen aber nur über sechs Runden ging, war der Zug nach ganz vorn abgefahren. Dennoch ist es für den Fünften der Sachsenmeisterschaft mit Platz 5 auch unterm Hallendach kein schlechter Auftakt gewesen. Überdies gab es ja noch eine zweite Chance. Diese nutzte Arne Grocholski, indem er sich im zweiten Wertungslauf um einen Rang verbesserte. Sein Vater Dirk, der in den vergangenen Wochen viel mit seinem Sprössling trainiert hatte, zog ein positives Fazit: "Bei dem starken Starterfeld Vierter der Gesamtwertung zu sein, ist nicht schlecht. Auch wenn mehr drin war."

Mit dem Rennen in Chemnitz verabschiedet sich der 9-jährige gleichzeitig von der 50-ccm-Maschine. Künftig wird der Grumbacher Schüler mit einem 65er-Motorrad unterwegs sein. "Es hat ihm richtig gefallen, doch er war sehr angespannt. Das hat man deutlich gemerkt", sagte Vater Dirk. "Die Strecke ist eigentlich noch nicht geeignet für die ganz Kleinen, die noch nicht alles springen. Das ist auch richtig so. Dennoch hat es allen Spaß gemacht. Es war eine gute Erfahrung für die Kids, die alle ihr Bestes gegeben haben."

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