Nachwuchstalent geht fremd

Ringen: Lugauer trainiert in Aue und startet dort in der Landesliga-Mannschaft

Lugau.

Maximilian Lauterbach fährt derzeit zweigleisig. Wenn Einzelmeisterschaften anstehen, geht der 14-jährige Nachwuchsringer für die Lugauer "Eichenkränze", seinen Heimatverein, an den Start. Für den Ligabetrieb hat der Oelsnitzer, der als großes Talent gilt, die Farben gewechselt und kämpft für den FC Erzgebirge Aue.

"In Lugau habe ich einfach keine passenden Trainingspartner derzeit", sagt Lauterbach, der im Alter von sieben Jahren mit dem Kampfsport begonnen hat. Vergangenes Jahr habe er noch in der Jugendmannschaft gerungen, doch das sei nun vom Alter her nicht mehr möglich. "Und mit den Erwachsenen zu trainieren ist schwierig, weil die alle eine höhere Gewichtsklasse haben." Lauterbach kämpft in der Kategorie bis 54 Kilogramm, in der Regionalliga, in der die Lugauer an den Start gehen, beträgt das niedrigste Limit 57 Kilogramm.

Also sammelt der 14-Jährige anderswo Kampferfahrung im Männerbereich. "Bevor Maximilian in der Luft hängt, kann er bei uns in der Landesliga-Mannschaft ringen. Als Klassiker, der auch Freistil ringt, ist er eine gute Besetzung", sagt Aues Trainer Björn Schöniger. Der Kontakt sei bei einem gemeinsamen Trainingslager der Auer und Lugauer entstanden.

Zuletzt war Lauterbach dann auch mit dem Auer Ringernachwuchs im Trainingslager in Ungarn, konkret in Tatabanya im nordwestlichen Teil des Landes. "Dort waren wir 2014 schon einmal. Die Bedingungen sind da einfach sehr gut, und der dortige Verein hat schon mehrere erfolgreiche Ringer herausgebracht", so Aues Nachwuchsleiter Sylvio Mehlhorn. (wend)

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