Neue Mannschaften bereichern den Spielbetrieb

Auf den Fußballplätzen im Erzgebirge hat bis vor Kurzem Sommerpause geherrscht. Für "Freie Presse" die Chance zum Saisonfazit 2018/19 - heute zur 2. Kreisklasse West.

Aue/Schwarzenberg.

282 Tore sind durchschnittlich fünf Treffer pro Partie, die während der vergangenen Saison in der 2. Kreisklasse West gefallen sind. Am Ende stand die zweite Mannschaft des Neustädtler SV mit elf Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten und ohne eine einzige Niederlage als klarer Spitzenreiter fest - und mischt nun eine Etage weiter oben mit.

Der Aufstieg zeichnete sich bereits nach der Hinrunde ab. Der NSV hatte mit 21 Zählern die Nase vorn. Es folgten die SG Zschorlau II/Auerhammer (15) und die SG Grünhain-Beierfeld II/Waschleithe (12). Eine sehr erfolgreiche Rückrunde gelang den Kickern des SV Albernau. Damit zuhause auf der früheren "Schleifscheibe" der Rollrasen in Ruhe anwachsen konnte, wichen die Blau-Weißen für ihre Heimspiele nach Zschorlau aus und verbesserten sich von Rang 5 in der Hinrunde bis auf Platz 2 in der Rückrunde, was ihnen letztlich zum Bronzerang verhalf - dank acht Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen.

Genau andersherum lief es für die SG Breitenbrunn. Zur Hinrunde noch auf Platz 4 ging es danach steil bergab bis auf Rückrundenrang 8, also den vorletzten. Zum Schluss wurde es dank des Polsters aus der Hinrunde mit Platz 5 aber doch das Mittelfeld. Abgeschlagenes Schlusslicht von Beginn an: Die zweite Mannschaft von Raschau-Markersbach II, die sich Mitte September aus dem Spielbetrieb zurückzog. So blieb ein Achter-Feld, in dem die SG Neuwelt mit nur sieben Punkten am schlechtesten abschnitt. Drei Siegen und einem Remis standen 14 Niederlagen gegenüber. Bitter: Zuhause holte die SGN keinen einzigen Punkt.

Der höchste Sieg der Saison blieb das 15:0 von Neustädtel II über Breitenbrunn aus der Hinrunde. Ähnlich hoch fiel in der Rückrunde der 10:0-Heimerfolg des NSV gegen die SG Grünhain-Beierfeld II/Waschleithe als mit Abstand fairste Truppe aus. Der beste Torjäger kommt vom Tabellendritten: Die Krone schnappte sich Albernaus Matthias Lindner (19) und fing den Hinrunden-Führenden Richard Urban (13) vom NSV noch deutlich ab. Dritter wurde Neustädtels Max Kiebs (12).

Die neue Saison in der untersten Spielklasse des Kreises dürfte richtig spannend werden. Das Feld hat sich auf zwölf Mannschaften erweitert. Neu ist die Elf vom erst dieses Jahr gegründeten Verein BSG Wismut Aue, der erstmals am Punktspielbetrieb teilnimmt. Weiterhin kommt Schwarzenberg III als neues Team hinzu. Die gute Nachwuchsarbeit beim FSV Blau-Weiß erlaubt das Bilden einer dritten Mannschaft, um allen Spielpraxis zu geben. Waschleithe und Grünhain-Beierfeld II haben genug Personal für jeweils ein eigenes Team. Sie SG trennt sich wieder. Raschau-Markersbach II schloss sich Langenberg in einer SG an. Auch Auerhammer II und Zschorlau II treten zusammen auf. Das Feld komplettieren die Absteiger Bad Schlema und Johanngeorgenstadt.

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