Neuer Linkshänder trifft zum Einstand dreimal

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Im Handball-Ostderby auf Freundschaftsbasis hat Zweitligist Aue gegen die Gäste aus Eisenach mit 29:34 (14:19) den Kürzeren gezogen. Ein Beinbruch war das aber nicht.

Lößnitz.

Eine Halbzeit lang hat die Schonfrist für Aki Egilsnes gedauert. Dann schickte ihn Trainer Kirsten Weber im Testspiel des EHV Aue gegen den ThSV Eisenach aufs Parkett. "Wir haben ihn ganz bewusst die erste Hälfte nur zuschauen lassen", so der Coach. Mit dem Auftritt des einzigen Auer Neuzugangs für kommende Saison und dem Spiel insgesamt zeigte sich Weber zufrieden - trotz der 29:34-Niederlage (14:19) gegen den Zweitliga-Konkurrenten.

Denn immerhin war es nicht nur für Aki Egilsnes von den Färöer-Inseln das erste Spiel überhaupt seit der Sommerpause, sondern auch für das restliche Auer Team. Dieser Umstand war vor allem in der Anfangsphase spürbar, als sich die Gäste unter anderem dank eines 5:0-Laufs bis auf 12:5 (14.) absetzten. Dem Rückstand liefen die Erzgebirger fortan hinterher, fingen sich jedoch ab der 20. Minute zusehends und gestalteten insbesondere Hälfte 2 deutlich erfolgreicher. So stand für die zweiten 30 Minuten am Ende ein 15:15 zu Buche. Rückraumspieler Egilsnes brauchte einen Tag nach seiner Anreise zwar eine Weile, um anzukommen. Aber in der Schlussphase traf der 25-Jährige, der Gabriel De Santis ersetzen soll, immerhin dreimal.

Mit sechs Toren "beim ersten Test mit Ball in der Hand" war aus Auer Sicht Maximilian Lux am erfolgreichsten. "Für uns war es spielerisch quasi der Auftakt. Eisenach dagegen trainiert schon länger mit Ball", so der Rechtsaußen. "Als Ausrede soll das jedoch nicht dienen", schickte der 25-Jährige sofort hinterher und haderte mit der ersten Halbzeit. "Da haben wir einiges verschlafen. Im zweiten Durchgang lief es besser. Es war insgesamt in Ordnung, mehr aber auch nicht."

Ein ähnliches Fazit zog Coach Weber. "Speziell im Rückzugsverhalten waren wir anfangs oft einen Schritt zu spät." Im Eins gegen Eins habe häufig der Nebenmann als Verstärkung gefehlt. "Das lösten wir in Hälfte 2 besser. Da gab es gute Phasen über mehrere Spielzüge hinweg." Als sehr solide schätzte er die Leistung aller drei Torhüter ein, die jeweils etwa 20 Minuten Einsatzzeit erhielten.

Diesen Freitag testet Aue erneut. 17 Uhr geht es in der Lößnitzer Erzgebirgshalle gegen den tschechischen Erstligisten Dukla Prag. Trainiert wird das Team mit Michal Tonar von einem alten Bekannten. So trug "Micky" von 2000 bis 2007 das EHV-Trikot und war im Erzgebirge ein großer Publikumsliebling.

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