Neuer Streckenverlauf erhält viel Lob

Enge Pfade statt breiter Wege: Obwohl es die Starter beim 1. Wurzellauf in Gelobtland schwer hatten, war die Freude groß.

Marienberg.

Als Erfolg haben die Veranstalter vom ATSV Gebirge/Gelobtland die Premiere des Wurzellaufes eingestuft. Abteilungsleiter Uwe Albrecht zeigte sich vollauf zufrieden: "Mit knapp 200 Teilnehmern aus 25 Vereinen hatten wir eine tolle Resonanz und freuen uns, dass die neue Strecke des Crosslaufes so gut angenommen wurde."

Auf die Idee, den bereits zuvor ausgerichteten Herbstlauf von breiten Wegen auf enge Waldpfade zu verlegen, sei die Männergruppe um Frank Schröter gekommen. "Die Sportler haben es ihnen mit guten Leistungen gedankt, zumal das Wetter mitspielte", so Albrecht. Erst zur Siegerehrung setzte der angekündigte Schneefall ein. Bekannte Wintersportklubs wie Pulsschlag Neuhausen und der Einsiedler Skiverein - beide stellten sechs Sieger - nahmen mit großen Aufgeboten teil. Übertroffen wurde ihre Bilanz von der des gastgebenden ATSV, der 14 Siege bejubeln durfte.

Den Lauf der Herren über zehn Kilometer gewann Roy Bruns vom Pulsschlag-Verein. "Eigentlich bin ich Radsportler, laufe als Ausgleich aber viel Cross und bin das erste Mal hier", sagte der Gewinner und lobte die Bedingungen: "Es war eine coole Strecke - nicht brutal schwer, aber abwechslungsreich und anspruchsvoll." Absolvierte er die erste Runde in einer dreiköpfigen Spitzengruppe, so setzte Bruns später "ein paar Nadelstiche" und zog davon. Oliver Uhlig (2.) vom ATSV gratulierte fair: "Ich habe mich gut gefühlt, kam aber nicht an Roy heran, der sich immer wieder absetzen konnte."

Bei den Damen über fünf Kilometer gewann Carmen Wolf vom ATSV. "Ich konnte auch die jüngeren Läuferinnen in Schach halten. Die Strecke war sehr schön. Da ich gleich am Wald wohne, kam ich mit den engen Pfaden und den vielen Wurzeln gut zurecht. Erst dachte ich, dass die Strecke für mich zu kurz ist, da ich lieber längere Distanzen laufe. Aber jetzt sehe ich das etwas anders, weil gute Konkurrenz am Start war", so die erfolgreiche Wolkensteinerin.

Neben unzähligen Wurzeln musste kurz vor dem Ziel sogar ein Baumstumpf überquert werden. Doch entlang der Strecke warteten noch andere Hindernisse, unter anderem zwei kleine Bäche. Außerdem ging es auf dem Zickzack-Kurs zwischen den Bäumen oft sehr eng zu. Da sich jedoch alle Sportler fair verhielten, gab es keine Stürze. Frank Ullmann vom TSV Olbernhau brachte es auf den Punkt: "Der Lauf mit der neuen Strecke kam bei allen gut an. Danke an die vielen Helfer und bis zum nächsten Jahr."

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